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Hauptforum CLIMATE, CRISIS & CULTURE

26. November 2020, 10.00-13.00 Uhr, live aus dem Nikolaisaal

Europa wird klimaneutral bis 2050 - ein Ziel, das sich der Green Deal setzt und somit einen bedeutenden Schritt hin zur Transformation Europas in eine klimafreundlichere Zukunft macht. Das Programm der EU-Kommission verspricht den Paradigmenwechsel hin zu konsequenten Entscheidungen für ein Europa des 21. Jahrhunderts, das seine Klima- und Umweltziele klar priorisiert. Die Innovationskraft und Ambitionen der Kunst als wertvolle Ressource im Kampf gegen den Klimawandel scheinen dabei wertvoller denn je. Wo findet der Kulturbetrieb seinen Platz in den klimapolitischen Herausforderungen des Green Deals? Welche Maßnahmen und Investitionen sind nötig für einen nachhaltigen Kulturbetrieb und eine klimafreundliche Kulturwirtschaft? Darüber hinaus werden wir nach hoffentlich überstandener Gesellschaftskrise gemeinsam mit den internationalen Kulturexpert*innen und Teilnehmer*innen Lösungen aufzeigen, um den Kulturmarkt wieder vollständig in Gang zu bringen.

Das Hauptforum im Hans Otto Theater belebt mit interaktiven Diskussionen, fachkundigen Moderator*innen und Top-Speakern eines der drei Hauptthemen Klima, Krise & Kultur, Demokratie & Kultur und Partizipation & Kultur.


1. Gesprächsrunde: 10:00 - 10:45 Uhr

Challenge Climate Change!

Die vergangenen Monate katapultierten den europäischen Kulturmarkt in eine unvergleichliche Krise. Gleichzeitig stellt der Klimawandel unsere Gesellschaft vor zusätzliche Herausforderungen mit tiefgreifenden Folgen für die ästhetische Praxis und das Kulturmanagement. Um die Krise als Chance für einen nachhaltigen Neustart zu verstehen, ist drastisches Umdenken im Zuge eines ganzheitlichen Transformationsprozesses des europäischen Kulturmarkts erforderlich. Welche Konzepte hat die Kultur(-politik) im Umgang mit globalen Herausforderungen bis dato erarbeitet? Welche kulturpolitischen Eckpfeiler sind auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse notwendig und wie lässt sich ein Investitionsbedarf für einen nachhaltigen Wandel in der Kultur formulieren?

Robert Habeck

Bundesvorsitzender Bündnis 90 / Die Grünen

    

 

Prof. Dr. Dr. Hans Joachim Schellnhuber

Direktor Emeritus des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung

    

 

Dr. Sabine Schormann

Documenta, Generaldirektorin

   

 

 

2. Gesprächsrunde: 11:00 - 11:45 Uhr

Sustainable Cultural Transformation

Der Klimawandel und die damit einhergehenden ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen stellen auch den europäischen Kulturmarkt vor neue Herausforderungen. Da nach wie vor die öffentliche und privatwirtschaftliche Kulturförderung eine tragende Säule der Kulturfinanzierung ist, wird in Zukunft die Verbindung von Förderkriterien mit Aspekten der Nachhaltigkeit ein wesentlicher Bestandteil der nachhaltigen Entwicklung des Kulturmarkts sein. Wie können Kultureinrichtungen und -aktivitäten mit Blick auf ihre Ressourceneffizienz, Klimaschädlichkeit und Resilienz geprüft werden? Inwiefern lässt sich Nachhaltigkeit in die Kulturförderrichtlinien implementieren?

Dr. Stephan Muschick

innogy Stiftung, Geschäftsführer

    

 

Dr. Stefan Körner

Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park & Schloss Branitz, Vorstand

    

 

 

3. Gesprächsrunde: 12:00 - 12:45 Uhr

Green New Culture Deal

Ziel von nachhaltiger Kulturpolitik sollte es sein, einen ökologischen Transformationsprozess auch im Kulturbereich zu begleiten und Akteur*innen und Initiativen in einer nachhaltigen Kulturproduktion zu unterstützen. Der Kulturbetrieb und die kulturelle Praxis muss im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung verortet und das besondere Potenzial aufgedeckt werden, das Kunst und Kultur als Katalysatoren gesellschaftlicher Veränderungsprozesse besitzen. Zwar legen zahlreiche Kultureinrichtungen und Initiativen inzwischen großen Wert auf eine ressourcen- und umweltschonende Kulturarbeit, doch erst wenn die globalen Klima-Ziele flächendeckend auf operativer Ebene heruntergebrochen werden, kann der nachhaltige Wandel ganzheitlich vollzogen werden. Welche Strukturen werden dazu in öffentlichen und privaten Kultureinrichtungen benötigt? Wie kann die Politik Kulturanbieter*innen in ihrer nachhaltigen Zukunftsfähigkeit unterstützen?

Noosha Aubel

Beigeordnete Bildung, Kultur, Jugend und Sport der Landeshauptstadt Potsdam

    

 

Erhard Grundl

MdB, Kulturpolitischer Sprecher der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen, Vorstandsmitglied der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V.

    

 

Nathalie Driemeyer

Hans Otto Theater, Dramaturgin

   

 



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