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Foto: Synnatschke Photography (DML-BY)

Erstes Hauptforum TRANSNATIONAL

11. November 2021, 10:00 - 13:00 Uhr, Staatsoperette

Transnational – was versteht sich unter diesem Mindset, das sich vom Kosmopolitismus abgrenzt, trotzdem eine globale Vernetzung vorantreibt und nationale Grenzen sowie Grenzen zwischen online und offline in den Hintergrund rücken lässt. Ist der Transnationalismus, der sich noch auf die Herkunft besinnt, das erstrebenswerte Ideal und Lösung, um Globales und Lokales in Einklang zu bringen? Das erste Hauptforum geht dem Konzept auf den Grund und diskutiert seine Bedeutung für Identität, Gesellschaft und Kultur. Dabei diskutieren die Diskutant*Innen über Strömungen des Transnationalismus, des Kosmopolitismus und des Nationalismus und reflektieren die aktuelle politische und kulturpolitische Situation.


1. Gesprächsrunde: 10:00 - 10:45 Uhr

Transnationalismus – ein utopisches Ideal?

Die Bedeutung und die Umsetzbarkeit des Ideals Transnationalismus ist Thema der ersten Diskussion. Mit Diskutant*innen aus der Wissenschaft, Europa- und Lokalpolitik und internationaler Zusammenarbeit wird dem Phänomen, dass die Gesellschaft unaufhaltsam als Teilprozess der Globalisierung durchdringt, auf den Grund gegangen.

 

 

Michael Kretschmer
Ministerpräsident des Freistaates Sachsen

 

 
Rolf Rische
Deutsche Welle DW, Hauptabteilungsleiter Kultur und Leben
 

 

 
Prof. Dr. Ulrike Guérot
Politikwissenschaftlerin und Gründerin des European Democracy Lab e.V.


2. Gesprächsrunde: 11:00 - 11:45 Uhr

Ost oder West? Nord oder Süd? Eine kosmopolitische Perspektive.

In der Kulturwissenschaft ist der Begriff des Transkulturalismus umstritten. Er geht davon aus, dass Kulturen keine separierbaren Kollektive sind, sondern sich vermischen und gegenseitig durchdringen. Ist Transkulturalismus damit eine unweigerliche Folge einer transnationalen Kultur? Was bedeutet dieses Konzept für den Auftrag von Kultureinrichtungen? Wie sollte Herausforderungen wie beispielsweise ‘cultural appropriation’ begegnet werden? Diesen Fragen stellt sich die zweite Diskussion des Hauptforums Transnational.

 

 
Thomas Krüger
Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung
 

 

 

Dr. Bonaventure Soh Bejeng Ndikung (angefragt)
SAVVY Contemporary e.V.
Gründer und Künstlerischer Leiter
© Eryn Brydon

 

 
Eliad Moreh-Rosenberg
Vad Vashem – Internationale Holocaust Gedenkstätte
Kuratorin und Leiterin der Kunstabteilung in der Abteilung Museen


3. Gesprächsrunde: 12:00 - 12:45 Uhr

De-Kolonialisierung und De-Nationalisierung des Kunst- und Kulturmarktes

Wem gehören von Briten um 1897 gestohlene Artefakte? Wo sollte Kunst ausgestellt werden? Eine Diskussion zum einen über Kunst in ihrer Funktion des kulturellen Erbes und damit identitätsstiftendes Element von Gesellschaften und Kulturen, sowie den moralischen Auftrag der Politik und der Kulturpolitik. Zum anderen diskutieren die Redner*innen über Konzepte Chancen und Risiken der De-Kolonialisierung und De-Nationalisierung in Kunst und Kultur.

 

 

Prof. Dr. Hermann Parzinger
Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz

 

 
Prof. Dr. Markus Hilgert
Generalsekretär Kulturstiftung der Länder

 

 
Dominic Samuel Fritz (angefragt)
Bürgermeister der Europäischen Kulturhauptstadt Timișoara 2023

 

 
Prof. Dr. phil. Andreas Eckert
Humboldt-Universität zu Berlin
Leiter des Instituts für Asien- und Afrikawissenschaften


Änderungen vorbehalten.
Ein Wechsel zu den parallel stattfindenden Themenforen ist während der Pausen möglich.

   
   
   
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