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Hauptforum TRANSNATIONAL

11. November 2021, 10:00 - 13:00 Uhr, Staatsoperette

Transnational – was versteht sich unter diesem Mindset, das sich vom Kosmopolitismus abgrenzt, trotzdem eine globale Vernetzung vorantreibt und nationale Grenzen sowie Grenzen zwischen online und offline in den Hintergrund rücken lässt. Ist der Transnationalismus, der sich noch auf die Herkunft besinnt, das erstrebenswerte Ideal und Lösung, um Globales und Lokales in Einklang zu bringen? Das erste Hauptforum geht dem Konzept auf den Grund und diskutiert seine Bedeutung für Identität, Gesellschaft und Kultur. Dabei diskutieren die Diskutant*Innen über Strömungen des Transnationalismus, des Kosmopolitismus und des Nationalismus und reflektieren die aktuelle politische und kulturpolitische Situation.


1. Gesprächsrunde: 10:00 - 10:45 Uhr

Transnationalismus – ein utopisches Ideal?

Die Bedeutung und die Umsetzbarkeit des Ideals Transnationalismus ist Thema der ersten Diskussion. Mit Diskutant*innen aus der Wissenschaft, Europa- und Lokalpolitik und internationaler Zusammenarbeit wird dem Phänomen, dass die Gesellschaft unaufhaltsam als Teilprozess der Globalisierung durchdringt, auf den Grund gegangen.

 

2. Gesprächsrunde: 11:00 - 11:45 Uhr

Ost oder West? Nord oder Süd? Eine kosmopolitische Perspektive.

In der Kulturwissenschaft ist der Begriff des Transkulturalismus umstritten. Er geht davon aus, dass Kulturen keine separierbaren Kollektive sind, sondern sich vermischen und gegenseitig durchdringen. Ist Transkulturalismus damit eine unweigerliche Folge einer transnationalen Kultur? Was bedeutet dieses Konzept für den Auftrag von Kultureinrichtungen? Wie sollte Herausforderungen wie beispielsweise ‘cultural appropriation’ begegnet werden? Diesen Fragen stellt sich die zweite Diskussion des Hauptforums Transnational.

 

3. Gesprächsrunde: 12:00 - 12:45 Uhr

De-Kolonialisierung und De-Nationalisierung des Kunst- und Kulturmarktes

Wem gehören von Briten um 1897 gestohlene Artefakte? Wo sollte Kunst ausgestellt werden? Eine Diskussion zum einen über Kunst in ihrer Funktion des kulturellen Erbes und damit identitätsstiftendes Element von Gesellschaften und Kulturen, sowie den moralischen Auftrag der Politik und der Kulturpolitik. Zum anderen diskutieren die Redner*innen über Konzepte Chancen und Risiken der De-Kolonialisierung und De-Nationalisierung in Kunst und Kultur.



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