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Causales-Team

Hans-Conrad Walter

Dipl. Kommunikationswirt (dda)
Geschäftsführender Gesellschafter, parteilos
Marketing- und Sponsoringberatung, Management Kulturmarken-Award

Kontakt

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Vita

1969 Geboren in Dresden, aufgewachsen in Berlin
1986–1988 Lehre als Maler
1988–1990 Hausmeister, Filmvorführer und Organisation von Musikveranstaltungen im Filmtheater Babylon, Berlin
1991–1997 Kulturmanager im Kulturamt Berlin Mitte
1997–2000 Kulturmanager in der Landesarbeitsgemeinschaft Spiel- und Theater Berlin
2000–2003 Marketing- und Sponsoringverantwortlicher im FEZ-Berlin
2002-2003 nebenberufliches Studium zum Dipl. Kommunikationswirt, Diplomarbeit: Marketing in Non-Profit-Organisationen
seit 2003 Gründung der Agentur Causales, Geschäftsführender Gesellschafter
seit 2010 Jurymitglied des Internationalen Sponsoring Award ISA
seit 2017 Jurymitglied vom Location Award, der die besten Veranstaltungsorte Deutschlands auszeichnet

30 Fragen an Hans-Conrad Walter

Welcher Jahrgang sind Sie? 1969

Welche Ausbildung haben Sie?
Einen Facharbeiterbrief, berufsbegleitende Weiterbildungen zum Kulturmanager und ein Studium an der Deutschen Akademie für Direktmarketing zum Dipl. Kommunikationswirt

Beschreiben Sie kurz Ihren Berufsweg. 
Ein Studium war in der DDR nach einer Waffenverweigerung und Stasi-Knast einfach nicht drin, so dass ich einen handwerklichen Beruf erlernt habe. Danach hatte ich die Chance, als Hausmeister und Filmvorführer im Babylon Berlin auch große Musik- und Theaterveranstaltungen zu organisieren und das Handwerk des Kulturmanagements zu erlernen. Später gründete ich mit Freunden das erste freie Tanztheaterstudio im Osten Berlins in den Hackeschen Höfen und habe die Geschäftsführung übernommen. Mit 25 Jahren konnte ich mich in der Pionierzeit der „Szene-Mitte“ im Kulturamt so richtig austoben und war für ungewöhnliche Marketingprojekte, wie „Kunstmitte“ verantwortlich. Danach habe ich im FEZ-Berlin, dem größten gemeinnützigen Freizeitzentrum in Europa, das Marketing und Sponsoring organisiert und mein Studium abgeschlossen. Mit 33 Jahren hatte ich die Erfahrungen, das Wissen und die Kontakte für die Gründung eines eigenen Betriebes.

Ihr Einstieg ins Sponsoringgeschäft?
Mit der Realisierung von Großprojekten im Kulturamt Berlin Mitte vor über 20 Jahren. Da kamen viele Ideen noch aus dem Bauch heraus, waren aber dennoch sehr erfolgreich. Das hat sich dann mit den Erfahrungen und dem Erwerb von Fachwissen fortgesetzt.

Mit welchen Berufsbildern haben Sie täglich zu tun?
Mit Kulturmanagern, Kulturpolitikern, Intendanten von Theatern, Museumsdirektoren, Wirtschaftskapitänen, Marketingverantwortlichen in Kulturund Wirtschaft, Presse- und Medienleuten, Grafikern und vielen mehr

Welche Aufgaben nehmen Sie bei Causales wahr?
Ich bin als Geschäftsführender Gesellschafter für Strategie, Marketing, Finanzen und Beratung verantwortlich. Darüber hinaus bin ich Herausgeber der Sponsoringpublikationen Jahrbuch Kulturmarken und Annual of European Cultural Brands, Intitiator des Kulturmarken-Award, Produzent der Night of Cultural Brands und Veranstalter des KulturInvest-Kongress.

Was sind Ihre besonderen Stärken?
Gestaltungswillen, Verantwortungsbewusstsein und Teamgeist

Was gefällt Ihnen an sich besonders?
Meine leidenschaftliche Beharrlichkeit den Dingen auf den Grund zu gehen.

Welchen anderen Beruf hätten Sie gern erlernt?
Ich wäre gern Koch geworden.

Was ist Ihre größte Schwäche?
Meine Gutmütigkeit

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen?
Gefühle in Musik auszudrücken

Ihre Lebensweisheit:
Auch Unmögliches möglich zu machen und mein Kreuz dafür in den Sturm zu stellen.

Wenn Sie etwas ändern könnten, was wäre das?
Der Kultur in unserer Gesellschaft einen höheren Stellenwert einräumen und den Bürger mehr in seiner Eigenverantwortung fordern.

Was schätzen Sie bei Freunden am meisten?
Einen starken Charakter, Loyalität, Ehrlichkeit und natürlich Humor

Worauf sind Sie am meisten stolz?
Das ich keinen einfachen Weg gegangen bin, zielstrebig viele Hindernisse überwunden habe, und mit Eva Nieuweboer ein kleines Unternehmen mit ganz eigenen, nutzenstiftenden Produkten aufgebaut habe.

Musikgeschmack:
Der ist eher alternativ und von den achzigern geprägt, dazu gehören: Clash, Joy Division und die Eurythmics, aber auch Filmsoundtracks z.B. von Ennio Morricone und Klassik begeistert mich auch.

Ihr Lieblingsmärchen?
Der Eisenhans

Für welchen Maler würden Sie viel Geld ausgeben?
Für die Werke von George Grosz

Wo hätten Sie Ihren Zweitwohnsitz?
In Palermo oder Neapel.

Was können Sie besonders gut kochen?
Die Mittelmeerküche inspiriert mich immer wieder aufs neue.

Loben Sie drei Bücher:
Die Blechtrommel (Günther Grass)
Einer flog übers Kuckucksnest (Ken Kesey)
Der Graf von Monte Christo (Alexandre Dumas)

Ihr Lieblingsschauspieler?
Robert de Niro

Ihre Lieblingsschauspielerin?
Martina Gedeck

Ihre Lieblingsfilme?
Ich mag das große italienische Erzählkino und Filme wie „Es war einmal in Amerika“ von Leone, Copollas „Pate“, Bertoluccis „1900“ und „Baarìa“ von Giuseppe Tornatore

Ihre Lieblingsfigur in der Geschichte?
Federico – Kaiser Friedrich II von Hohenstaufen, das „Staunen der Welt“

Ihre Lieblingsmelodie?
Die Panflöte aus „Es war einmal in Amerika“

Treiben Sie Sport?
Schwimmen, Volleyball, Radtouren, Segeln auf dem Mittelmeer und Schach spiele ich auch ;-)

Ihre Lieblingsmetropolen?
Die fangen alle mit einem P an: Palermo, Porto, Prag, Paris… und natürlich Berlin mit seinem Prenzlauer Berg!

Was war Ihr größtes Abenteuer?
Eine Nacht bei Windstärke zehn mit meinen Freunden auf einer Segelyacht in den Kykladen/Griechenland zu überleben.

Was möchten Sie unbedingt noch erleben?
Eine Familie gründen und Vater werden.