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Drittes Hauptforum GLOCALISATION

12. November 2021, 10:00 - 13:00 Uhr, Staatsoperette

In den großen Debatten um Kosmopolitismus, Globalisierung, Internationalismus rückt das Lokale oft in den Hintergrund. Mit Konzepten wie Glokalisierung und Transnationalismus wird der Fokus neu gedacht und eine Balance zwischen den Erkenntnissen und Grenzerfahrung des Globalen und dem Besinnen auf das Lokale gefördert – ganz nach dem Motto: „Think global, act local.“ Die Diskutant*innen des dritten Hauptforums brechen das Konzept anhand konkreter Beispiele herunter und schauen detailliert auf das Lokale. Wo genau kann angesetzt werden? Wie können die vermeintlichen Gegensätze Globalisierung und Lokalisierung in Einklang gebracht werden?


1. Gesprächsrunde 10:00 - 10:45 Uhr

Bürgerbeteiligung in einer diversen Stadt- und Landgesellschaft

Diversity und Partizipation sind die großen Themen unserer Zeit. Nicht erst seit den großen Wellen geflüchteter Menschen im Jahr 2015 wird Bürgerbeteiligung immer relevanter für eine starke Stadtgesellschaft. Wie viel Bürgerbeteiligung ist bisher möglich? Wieviel direkte Bürgerbeteiligung ist zielführend? Umfassen die Beteiligungsmöglichkeiten alle Mitglieder der Stadtgesellschaft? Wo muss die Kultur offener und integrativer werden und welche Initiativen sind bereits erfolgreich?

© Frische Fotos

 

 
Tobias Rausch
Leiter der Bürger:Bühne des Staatsschauspiel Dresden
Regisseur und Dramaturg
 

 

 

Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld
Intendant des Kammermusikfest Oberlausitz

 

 
Dr. Birgit Schneider-Bönninger
Beigeordnete für Sport und Kultur der Bundesstadt Bonn

 

 
Simona Neumann (angefragt)
Geschäftsführerin von Timișoara 2023 – Europäische Kulturhauptstadt


2. Gesprächsrunde: 11:00 - 11:45 Uhr

Globale Unternehmen und lokale Kulturförderung

In (post-)pandemischen Zeiten ist die Frage nach Kulturfinanzierung wieder existenziell geworden. Die Möglichkeiten der Finanzierung gehen über institutionelle Förderung hinaus – auch international agierende Unternehmen haben es sich auf die Fahnen geschrieben lokale Kultur zu fördern. In diesem Panel werden Nutzen und Motivation für lokale Kulturförderung von Vertreter*innen globaler Unternehmen und lokalen Kulturbetrieben diskutiert. Welche Kriterien sind für Unternehmen wichtig?

 

 
Jean-Baptiste Felten
Felten & Compagnie AG
Geschäftsführer
 

 

 
Prof. Dr. Stephan Frucht 
Siemens AG
Artistic Director des Siemens Arts Program

 

 

Dr. Heike Kramer
Deutscher Sparkassen- und Giroverband
Leiterin Gesellschaftliches Engagement

 

 
Dirk Burghardt
Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Kaufmännischer Direktor


3. Gesprächsrunde: 12:00 - 12:45 Uhr

X-Kultur in Dresden?

Die letzte Diskussion des Hauptforums nimmt die Gastgeberstadt Dresden in den Blick. In ihrer Bewerbung zur Kulturhauptstadt Europas 2025 „Neue Heimat Dresden“ entwickelte die Stadt ein Konzept zur Neuen Heimat X-Kultur, die sich in den nächsten Jahren in Dresden etablieren soll. Im Mittelpunkt steht die Stärkung der europäischen Dimension städtischer Identität und damit europäischer Stadtgesellschaften, sowie einer Entgrenzung der Rollenverteilung zwischen Produzent*innen und Rezipient*innen, einer Verschmelzung zwischen Off- und Online-Realität und einer Verschiebung des Verhältnisses zwischen Metropolen und Nationen. Wie können Projekte aussehen, die sich der X-Kultur verschrieben haben?

 

 
Prof. Dr. Roswitha Böhm
Prorektorin Universitätskultur der Technischen Universität Dresden
 

 

 

Michael Schindhelm
Filmemacher, Kulturberater, Autor
© Graz Diez

 

 
Markus Rindt
Intendant der Dresdner Sinfoniker

 

 
Carena Schlewitt
Intendantin des Europäischen Zentrums der Künste Dresden Hellerau | Bündnis internationaler Produktionshäuser


Änderungen vorbehalten.
Ein Wechsel zu den parallel stattfindenden Themenforen ist während der Pausen möglich.

   
   
   
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