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© Braunschweig International Film Festival

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Braunschweig International Film Festival

Alljährlich im November (2020: 2. bis zum 8. November) verwandelt das Internationale Filmfestival Braunschweig die Stadt von „Heinrich dem Löwen“ in einen Magneten für Filmfreunde. Bereits zum 34. Mal erwarten die zuletzt 27.500 Besucher über 100 abendfüllende Spielfilme aller Genres und Sparten sowie rund 200 Kurzfilme.

Im Mittelpunkt des Programms steht das junge europäische Kino. Das Publikum schätzt vor allem die Nähe zu den renommierten Stars und jungen Talenten wie Schauspielern, Regisseuren und – selten in der Branche – Filmkomponisten. Denn Braunschweigs zweiter Fokus ist die Filmmusik!

International berühmte Stars der Filmmusikszene wie die Oscar-Preisträger Ludovik Bource („The Artist“) und Jan A.P. Kazcmarek („Finding Neverland“), Michael Nyman („Das Piano“), Craig Armstrong („William Shakespeares Romeo + Julia“), Shigeru Umebayashi („In the Mood for Love“) oder Marcel Barsotti („Die Päpstin“) waren bereits in Braunschweig zu Gast und präsentierten ihre Werke „live to projection“. Seit Jahren treuer Partner des Festivals für diese Konzerte: Das Staatsorchester Braunschweig, eines der ältesten Kulturorchester der Welt.

Das Festival bietet aber nicht nur klassische (Stumm-)Filmkonzerte mit Orchester. Mit Bands und Soundkünstlern präsentiert das Filmfest die ganze Bandbreite von rockig, elektronisch bis experimentell.

Zehn Preise im Gesamtwert von 58.500 Euro vergibt das Festival. Zwei Gewinner stehen bereits vor Festivalstart fest: „Die Europa“, dem mit 20.000 Euro dotierten Hauptpreis, geht an eine europäische Schauspielerin/einen europäischen Schauspieler für ihre/seine herausragenden darstellerischen Leistungen und Verdienste um die europäische Filmkultur. Zu den Preisträgern gehören internationale Stars wie Mario Adorf, Mads Mikkelsen, Isabelle Huppert, Bruno Ganz und John Hurt. Außerdm verleiht das Festival den „Weißen Löwen“ an den Stargast der Reihe „Film und Musik“ für sein filmmusikalisches Lebenswerk.

Junge Talente fördert das Festival mit dem Publikumswettbewerb „Der Heinrich“ für europäische Debüt- und Zweitfilme im Wert von 10.000 Euro sowie dem Volkswagen Financial Services Filmpreis, an denen zehn Filme teilnehmen.

Auf dem Braunschweiger Filmfestival vergibt das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung den „Queeren Filmpreis Niedersachsen“, der mit 5.000 Euro dotiert ist. Mit der Reihe „Green Horizons“ widmet sich das Festival einem der Megathemen unserer Zeit: der Nachhaltigkeit. Der „Green Horizons Award“ ist mit 2.500 Euro dotiert und wird von der oeding print gmbh unterstützt.

Mit dem mit einem Preisgeld von 2.000 Euro versehenen deutsch-französischen Jugendpreis KINEMA zeichnet eine Jugendjury aus Niedersachsen und der Normandie den besten deutschen oder französischen Film aus. Preispatin der Reihe ist dabei Hanna Schygulla.

Wie stark das Festival in der Stadt verankert ist, zeigen zwei Preise, die aus der Braunschweiger Bürgerschaft heraus gestiftet wurden. 70 Braunschweiger Frauen haben sich zusammengeschlossen, um den Frauenfilmpreis „Die TILDA“ mit einem Preisgeld von 5.000 Euro in Leben zu rufen. Ihr Anliegen ist es, Frauen im Filmgeschäft zu unterstützen. Der Preis ist benannt nach Mathilde Plantagenet, der Frau des Heinrichs, des Löwens.
Zum anderen haben sich die „Braunschweiger Filmfreunde“, langjährige Filmfestivalbesucher, zusammen getan, um den „Braunschweiger Filmpreis“ zu stiften, mit dem sie deutschsprachige NachwuchsschaupielerInnen unterstützen und ein Preisgeld von 3.000 Euro vergeben.

Der „Heimspiel“-Preis geht an den besten Film der gleichnamigen Reihe für den , die regionalen Produktionen vorbehalten ist.

Zu den Publikumsstarken Reihe gehören das „Neu Internationale Kino“, die cineastische Weltreise de Festivals, das „Neue deutsche Kino“ mit dem besten aus heimischer Produktion, „Sound on Screen“ mit Dokumentation zu zeitgenössischen Musikstylen und Band-Porträts. „Green Horizons“ gibt mit Dokumentationen und Spielfilmen Denkanstöße zum Thema „Nachhaltigkeit“. „…at midnight“ ist dem gruselig-skurrilen Horrorkino vorbehalten.

Wer auf dem Braunschweiger Filmfestival nicht nur das reine Kinoerlebnis erfahren will, für den stehen auch zahlreiche Sonderveranstaltungen zur Auswahl, darunter die Preisverleihung im Großen Haus des Staatstheaters. Aber auch Ausstellungen, Workshops, Lesungen und eine Aftershowparty ermöglichen einen Austausch mit anderen Besuchern und Branchengästen. Durch die Kooperation mit Partnern aus der Region wie der HBK Braunschweig oder dem Kunstmuseum Wolfsburg bieten sich spannende und abwechslungsreiche Events.

Die große Stärke des Braunschweiger Filmfestivals ist und bleibt aber das das anspruchsvolle europäische Arthouse-Kino-Programm. 2010 forderte der schwedische „Europa“-Preisträger Stellan Skarsgård deshalb: „More festivals like this, more films like Bregenwurst – with brains in it!“

Bisherige und aktuelle Sponsoren, Förderer und Medienpartner:

Sponsoren: Volkswagen Financial Service, Braunschweig Stadtmarketing, H&D International Group, gaertner datensysteme, Volksagen AG

Förderer: Land Niedersachsen, Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stadt Braunschweig, Nordmedia, EU Creative Europe, Institut Français, Antenne Métropole, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Region Normandie, Académie de Rouen, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Stiftung Braunschweiger Land,

Medienpartner: NDR Kultur, Braunschweiger Zeitung, Blickpunkt Film, Filmecho, Cinema Musica, 35MM

Fakten

Standort: Braunschweig
Rechtsform: e.V.
Gründungsjahr: 1986
Besucher pro Jahr / Spielzeit: ca. 25.000
orstellungen / Veranstaltungen pro Jahr: ca. 200
Anzahl der Mitarbeiter: Hauptamtliche 3, Honorarkräfte 5, Ehrenamtliche 35
  • Film Festival Braunschweig 2016 © Marek Kruzewiski
  • Film Festival Braunschweig © Moritz Küstner
  • Film Festival Braunschweig © Marek Kruszewski