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African Futures. Foto: LERATO MADUNA.

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Goethe-Institut e.V.

Das Goethe-Institut ist das weltweit tätige Kulturinstitut der Bundesrepublik Deutschland. Wir fördern die Kenntnis der deutschen Sprache im Ausland und pflegen die internationale kulturelle Zusammenarbeit. Darüber hinaus vermitteln wir ein umfassendes Deutschlandbild durch Information über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben. Die Auslandsinstitute organisieren gemeinsam mit ihren Partnern vielfältige Kulturprogramme.

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African Futures

Wie stellen sich afrikanische Künstler und Akademikerinnen die Zukunft vor? Welche Formen der Science-Fiction haben sie entwickelt? Und welche verschiedenen Sprachen benutzen wir, um über Afrikas Welt von morgen zu sprechen? Diese Themen standen im Mittelpunkt des Festivals „African Futures“, das Ende Oktober 2015 zeitgleich in Johannesburg, Lagos und Nairobi stattfand. Gleichzeitig wurde vom 4. Juni bis 7. August bei SAVVY Contemporary in Berlin eine Ausstellung dazu gezeigt. Dort wurde auch das Buch zum Projekt vorgestellt, das die diskutierten Fragen der Festivals fortführt. 

„Teilen und Tauschen“ – Kultursymposium Weimar

vom 1. bis zum 3. Juni 2016 hat das erste Kultursymposium in Weimar stattgefunden. In 83 Einzelveranstaltungen an 15 Spielstätten brachte das Goethe-Institut 600 Teilnehmende aus mehr als 40 Ländern zusammen. Die renommiertesten Wortführerinnen und -führer des weltweiten Diskurses zum Thema „Teilen und Tauschen“, diskutierten mit Hunderten junger Wissenschaftlerinnen, Künstler und Aktivistinnen. Mit vielfältigen Veranstaltungsformaten, diskursive standen gleichwertig neben performativen und ästhetischen Programmen – viele davon waren partizipativ angelegt, gelang eine globale Momentaufnahme des Themas mit zahlreichen Ideen und Vorschlägen für die Zukunft.

Pop-up-Pavillon in der Kulturhauptstadt Breslau

Auf dem Plac Nowy Targ der Europäischen Kulturhauptstadt 2016 stand bis zum 10. Juli der gläserne „Goethe-Institut Pop Up Pavillon“, ein 7×3×3 Meter großer vollständig verglaster Kultur-Quader, in dem über 50 internationale Künstlerinnen und Künstler auftraten. Anlässlich der Kulturhauptstadt Breslau 2016 wurde ein gänzlich neuer Ort geschaffen, der mit den Einwohnern Breslaus und dem städtischem Raum in Interaktion tritt: Alle sehen, was sich in dem gläsernen Raum ereignet, und mit Hilfe von Kopfhörern können Gespräche und Diskussionen, Konzerte und Performances mitverfolgt werden.

Multimedia Installation – „Gespräche aus der Dunkelkammer“ in Russland

Hannah Hurtzig, Betreiberin des Produktionsbüros „Mobile Akademie Berlin“ machte vom 19. bis 22. Mai 2016 in Sibirien mit der Multimedia-Installation „Gespräche aus der Dunkelkammer“ „geschwärzte Texte“ hör- und sichtbar. Etwa zehn Erzählerinnen und Erzähler erweckten in einer Live-Performance unveröffentlichte Geschichten zum Leben: ein Buch ohne Verlag, einen Film, den niemand gesehen hat, ein Werk, das von seinem Autor selbst zerstört worden ist oder ein Theaterstück, das noch auf seine Aufführung wartet. Die Beteiligten waren Wissenschaftlerinnen und Künstler aus Nowosibirsk, Moskau und Berlin. „Gespräche aus der Dunkelkammer“ spürt den verschiedenen Ursachen des Verschwindens nach: von der vorsätzlichen Auslöschung bis zum unglücklichen Zufall.

Opernprojekt „Tann(z)häuser“ in Havanna

Unter Castro galten Opern lange als politisch unerwünscht. Mit dem spartenübergreifenden Projekt wurde die noch junge Wagner-Tradition belebt und erfuhr spürbaren Aufwind. Im März 2016 war im Teatro Lirico Nacional de Cuba eine Mischung aus Tanz, Oper und Bildender Kunst zu sehen. Beteiligt waren deutsche und kubanische Künstlerinnen und Künstler, unter anderem die jungen kubanischen Sänger Marcos Lima und Johana Simon.

Ausstellung „NO PAIN NO GAME“

Vom 16. März 2016 bis 26. Juni präsentierte das Kölner Künstlerduo //////////fur//// mit „NO PAIN NO GAME“ seine erste Soloausstellung im Museum für Kommunikation Berlin. Auf spielerische Weise untersuchten Volker Morawe und Tilman Reiff in ihren Werken die Schnittstellen zwischen Kunst, Medien und Unterhaltung und machten Kunst physisch erfahrbar. Die Ausstellung „NO PAIN NO GAME“ wurde von /////////fur//// im Auftrag des Goethe-Instituts entwickelt und war im Rahmen des Projekts „SPIELTRIEB!“ bereits in zahlreichen europäischen Städten zu sehen, darunter Krakau, Ljubljana, Prag und Vilnius.

Deutschlandjahr in Mexiko

Am 6. Juni 2016 eröffnete das Deutschlandjahr in Mexiko. Unter dem Motto „Allianz für die Zukunft“ präsentiert sich Deutschland über ein Jahr hinweg mit rund 1.000 Veranstaltungen in dreizehn Städten. Zu den Höhepunkten des Jahres zählt die Werkschau von Otto Dix, der „Science Tunnel“ der Max-Planck-Gesellschaft sowie eine mobile „PopUp“-Tour. Das breit gefächerte Programm umfasst die Themenbereiche Wissenschaft, Kultur, Bildung, Innovation, Mobilität und Nachhaltigkeit. Durchgeführt wird das Deutschlandjahr in Mexiko von der Bundesrepublik Deutschland: Unter Leitung des Auswärtigen Amts wirken im Lenkungsausschuss das Goethe-Institut und der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) partnerschaftlich zusammen. Die Projektleitung für das diesjährige Deutschlandjahr liegt beim Goethe-Institut Mexiko.

Fakten

3.500 MitarbeiterInnen weltweit mit 102 unterschiedlichen Nationalitäten
159 Institute in 98 Ländern, davon 12 Institute in Deutschland
11 Mio. BesucherInnen
19.661 Kulturveranstaltungen
883.756 BesucherInnen in Bibliotheken des Goethe- Instituts
31,9 Mio. Besuche auf www.goethe.de
1.222 Gäste aus 124 Ländern nahmen an Informationsreisen nach Deutschland teil
Aktuelle Sponsoren und Förderer: Audi, BMW, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Lufthansa, Merck, Siemens, VW, Würth u. a.
Medienpartner: arte, ZDF,Deutsche Welle, 3sat, brand eins u. a.
Rechtsform: Eingetragener Verein
Präsident: Prof. Dr. h.c. Klaus-Dieter Lehmann
Vorstand: Johannes Ebert, Generalsekretär Dr. Bruno Gross, Kaufmännischer Direktor
Budget: 387 Mio. Euro, davon 229 Mio. Euro Zuwendungen des Auswärtigen Amts und 135 Mio. Euro eigene Einnahmen