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Rokokoschloss (Dornburger Schlössernacht)

Rokokoschloss (Dornburger Schlössernacht)

© Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, C. Beyer

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Dornburger Schlössernacht

Inspiriert von Genius des Ortes - Abendliches Flanieren auf dem "Balkon Thüringens"

Fürstlich feiern – das bedeutet auf den Dornburger Schlössern entspannten Genuss in gediegener Atmosphäre. Die einstige Sommerresidenz der Großherzöge von Sachsen- Weimar-Eisenach gehört zu den beliebtesten Ausflugszielen im Herzen Deutschlands. Zugleich ist sie Schauplatz eines außergewöhnlichen Festes, das längst kein Geheimtipp mehr ist. Drei Schlösser aus unterschiedlichen Epochen, harmonisch vereint durch romantische Gärten: Diese Vielfalt greift die Dornburger Schlössernacht auf. Bei stimmungsvoller Musik und überraschenden Darbietungen flanieren die Besucher durch die laue Sommernacht und genießen mit allen Sinnen.

Mit einem maßgeschneiderten Programm lässt die Dornburger Schlössernacht die historische Idee des Lustschlosses in der Gegenwart wieder lebendig werden. Konzerte namhafter und junger Künstler, Lesungen, szenische Spiele und Führungen finden an wechselnden Orten in den Gärten und Schlössern statt. Auch fürs Kulinarische ist gesorgt, wobei gerade mit dem Wein auf die Dornburger Schlossgärten Bezug genommen wird. Das Programm variiert von klassisch bis modern. Es macht die Dornburger Schlösser für eine Nacht zur Sommerresidenz, in der höfische Vergangenheit und Gegenwart zusammenfinden. 

Moderne Elemente kontrastieren reizvoll mit historischen Angeboten. Musik von Barock bis Jazz erklingt den ganzen Abend über in den Gärten. Lesungen und kurze Schauspiele machen Historisches lebendig. Zur blauen Stunde erleuchtet ein Lichtermeer aus Fackeln und Kerzen die Anlage. Natürlich fehlt auch das fulminante Feuerwerk um Mitternacht nicht. Die Verschmelzung der Sinne in der Atmosphäre des Schlossensembles lässt die Schlössernacht zu einem einzigartigen Ereignis werden – hier schlagen die Uhren für einige Stunden langsamer. 

Bekanntheit erlangt haben die Schlösser durch die Aufenthalte Johann Wolfgang von Goethes. Der hatte gemeinsam mit seinem Freund und Förderer Großherzog Carl August von Sachsen-Weimar-Eisenach die Dornburger Schlösser in den 1770er Jahren für sich entdeckt und damit das Ende eines jahrzehntelangen Dornröschenschlafs eingeläutet.

1828 entstanden hier zwei seiner eindrucksvollsten Gedichte. Sein damaliges Quartier zieht mit seiner authentischen Atmosphäre heute die Klassikerfreunde in seinen Bann. Und auch sein Eindruck trifft noch heute zu: „Die Aussicht ist herrlich und fröhlich, die Blumen blühen in den wohl unterhaltenen Gärten, die Traubengeländer sind reichlich behangen …“.

Das ganze 19. Jahrhundert hindurch nutzten die Weimarer Großherzöge die Dornburger Schlösser als Sommerresidenz. Schon damals übten die hoch über dem Saaletal gelegenen Schlösser mit ihren Terrassenwegen, Weinbergen und überschaubaren Gartenarealen eine große Anziehungskraft aus. Dass die drei Schlösser aus unterschiedlichen Epochen stammen, steigerte ihre Attraktivität für das Herzogshaus. Verkörperten sie doch die anhaltende kulturelle Strahlkraft der Dynastie. Noch heute ist die Kombination des verspielten Rokokoschlosses mit dem imposanten Alten Schloss und dem giebelbekrönten Renaissanceschloss überraschend und eindrucksvoll. Die Innenräume zeigen Schlossgeschichte von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert, darunter im Rokokoschloss der Festsaal mit seinem Stuckmarmor oder der Kaisersaal im Alten Schloss, in denen auch zur Dornburger Schlössernacht aufgespielt wird.

Mit der Verbindung der einzelnen Schlossgärten im 19. Jahrhundert entstand ein Ensemble, das reich an gartenkünstlerischer Variation ist – der „Balkon Thüringens“. Ein kleiner Landschaftspark, rosenberankte Laubengänge, ein Baumsaal, ein ornamentales Beetparterre, Nutzgärten nach dem Vorbild der Renaissance, üppige Blumenbeete, Terrassenwege und nicht zuletzt die schon zur Goethezeit vorhandenen Weinberge ziehen jährlich unzählige Flaneure an. Sie genießen die einmalige Verbindung von Kunst und Ausblick in die Natur.

Zur Dornburger Schlössernacht werden die Gärten und Säle zur Bühne, Künstler und Gäste sind die Akteure. Sie feiern ein Fest im Hier und Jetzt, das die Schlösser und Gärten nicht als Kulisse nutzt, sondern ihre historische Bestimmung in die Gegenwart holt.

Zielgruppen

Kulturinteressierte aller Altersgruppen

Medienpartnerschaften:

Zeitungsgruppe Thüringen Thüringer Allgemeine (TA)
Ostthüringer Zeitung (OTZ)
Thüringische Landeszeitung (TLZ)

Fakten

Standort Dornburg bei Jena
  • Renaissanceschloss (Dornburger Schlössernacht)
  • Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten -Dornburger Schlösser und Gärten
  • Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten - Rokokoschloss