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Installationsansicht Georg Baselitz. Foto: Daniel Biskup, Berlin.

Installationsansicht Georg Baselitz. Foto: Daniel Biskup, Berlin.

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Stiftung für Kunst und Kultur e.V.

30 Jahre Privatengagement

Die in Bonn ansässige Stiftung feiert 2016 ihr 30-jähriges Bestehen. Hervorgegangen aus einer Privatinitiative, versteht sie sich im Wortsinne als „Anstifter“ für mehr bürgerschaftliches Engagement für die Kunst: Mit privatem Einsatz öffentlich wirken, heißt die Devise. Denn es gilt, die bestehende kulturelle Vielfalt zu erhalten, und hier ist die öffentliche Hand auf Unterstützung von privater Seite angewiesen. Als kreative Ideenfabrik regt die Stiftung künstlerische und kulturpolitische Aktivitäten an, insbesondere zahlreiche Ausstellungsprojekte an unterschiedlichen Orten weltweit, und setzt sie mithilfe eines gewachsenen Netzwerks engagierter Partner in die Tat um. Die notwendigen Mittel werden dabei fast vollständig durch Förderer aus der Wirtschaft oder dem Privatbereich aufgebracht. Immer hat die Stiftung für Kunst und Kultur hier neue Wege beschritten und erfolgreich die effiziente Verbindung von Kultur und Wirtschaft gesucht. Mittlerweile kann sie auf drei Jahrzehnte an Erfahrung im Bereich Kultursponsoring zurückblicken und ist längst zu einer Expertin für die Zusammenarbeit von Sammlern, Mäzenen, Sponsoren und Künstlern geworden. Die Basis aller Unternehmungen sind gegenseitiges Vertrauen und absolute Verlässlichkeit. An die 300 Projekte sind bis heute auf diese Weise realisiert worden.

„Aufgeschlossenheit, Neugierde, Interesse an Neuem und die Lust, Ideen zu entwickeln und umzusetzen: Aus dieser Einstellung heraus entstand das Motto unseres Stiftungsvereins und es hat bis heute seine Gültigkeit nicht verloren: Ideen haben ist gut, Ideen umsetzen ist besser. Dabei steht immer die Kunst und die Arbeit des Künstlers im Vordergrund, das ist der Rohstoff, dem wir mit ganzem Einsatz, höchster Achtung und großer Zuneigung begegnen.“ (Walter Smerling, Vorsitzender)

Vom Rhein an die Ruhr, von der Salzach an die Spree und in die Welt

Von besonderer und bleibender Bedeutung sind vor allem sechs Unternehmungen: Mit den Ausstellungen „China!“ (1996) und „Chinart“(2002) hat die Stiftung eine Vorreiterrolle übernommen, aktuelle Kunst aus China in Europa bekannt zu machen. 2015 folgte mit „CHINA 8“ die bislang größte museale Bestandsaufnahme zeitgenössischer chinesischer Kunst weltweit.Neun Museen in acht Städten an Rhein und Ruhr zeigten rund 500 Werke namhafter, hierzulande teilweise aber auch weitgehend unbekannter chinesischer Künstler. Vertreten waren alle wichtigen Sparten der Kunst–Malerei, Tuschezeichnung, Kalligrafie, Skulptur, Installation, Fotografie, Video und Sound –, die einen nie da gewesenen Ein- und Überblick in die stilistische und thematische Vielfalt der heutigen chinesischen Kunst ermöglichten.

In Duisburg hat die Stiftung das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst etabliert, das sie seit der Gründung 1999 betreibt und in dem sie neben der ständigen Sammlung jährlich vier Ausstellungen zeigt. In Salzburg hat sie in den Jahren 2002-2011 gemeinsam mit der Salzburg Foundation den „Walk of Modern Art“ ins Leben gerufen – einen frei zugänglichen, hochkarätigen Skulpturenparcours im öffentlichen Raum der Salzburger Altstadt mit insgesamt zwölf Werken renommierter zeitgenössischer Künstler. Das „Kunstprojekt Krauthügel“ und das Projekt „Kunst und Kirche“ sind zwei temporär angelegte Ausstellungsreihen, mit denen die Stiftung ihr Engagement in Salzburg auch in den kommenden Jahren fortsetzt. (www.salzburgfoundation.at)

Mit „60 Jahre. 60 Werke. Kunst aus der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 2009“ (2009) und „ARTandPRESS“ (2012) hat die Stiftung zwei große Ausstellungen im Berliner Martin-Gropius-Bau gezeigt. Publikumsmagnete waren die Präsentationen von Anselm Kiefer (2009/10/11/12) in Palma de Mallorca, Potsdam, Antwerpen, Baden-Baden und Bonn, ab Oktober 2015 zu sehen im Serlachius Museot in Mänttä, Finnland.

Das MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg

Mehrere Tausend m² Ausstellungsfläche, eine Künstlerliste von Anselm Kiefer bis Gerhard Richter, ein vielseitiges Ausstellungsprogramm und eine markante Architektur zwischen Industriekultur und White Cube – das ist das MKM Museum Küppersmühle. Das Haus, gelegen im lebhaften Duisburger Innenhafen und eines der größten deutschen Privatmuseen, hat sich seit seiner Eröffnung 1999 zu einem kulturellen Leuchtturm der Metropole Ruhr entwickelt. Die Schweizer Stararchitekten Herzog & de Meuron haben das ehemalige Speichergebäude – bis in die 1970er-Jahre lagerte hier Getreide – in ein abwechslungsreiches Zentrum für die Kunst mit lichten, hohen Räumen verwandelt.

Mit der Sammlung Ströher präsentiert das MKM zentrale Positionen, Werke und ganze Werkgruppen von zeitgenössischen deutschen Künstlerinnen und Künstlern von internationalem Rang. Den Besucher erwartet ein einmaliger Rundgang durch mehrere Jahrzehnte herausragenden Kunstschaffens, ausgehend von den 1950er-Jahren bis in die Gegenwart.
(www.museum-kueppersmuehle.de)

Highlights 2017 / 2018 im MKM

David Schnell – Fenster (Laufzeit: 10. März bis 18. Juni 2017)

Erwin Wurm – Doppelausstellung im MKM Museum Küppersmühle und im Lehmbruck Museum, Duisburg (Laufzeit: 7. Juli bis 3. September)

Karl Fred Dahmen (Laufzeit: 22. September bis 5. November)

Bernd Koberling (Laufzeit: 17. November bis 31. Januar 2018)

  • Installationsansicht Bernard Schultze. Foto: Daniel Biskup, Berlin.
  • MKM Installationsansicht, Georg Baselitz, Foto: Edwin Juran, Oberhausen
  • Installationsansicht Markus Lüpertz. Foto: Daniel Biskup, Berlin.
  • Raumansicht 2. OG. Foto: Daniel Biskup, Berlin.