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Prime Time Theater

Die Bühnenserie – GUTES WEDDING, SCHLECHTES WEDDING

GUTES WEDDING, SCHLECHTES WEDDING ist die weltweit einzige Theater-Sitcom. Seit 2004 erzählt sie Geschichten aus Berlin- Wedding, über Familien, Kulturen, Döner, Lifestyle und Liebe. Geballter Humor trifft topaktuelle Themen. Im Sommer 2015 ging die gefeierte 100. GWSW-Folge als Musical-Parodie über die Bühne.

Die GWSW-Figuren spielen in bester Comedy-Manier mit Klischees und Absurditäten. Das Hauptfigurenpersonal – wie Kalle (lispelnder Postbote), Üwele (Männerstillgruppenleiter und Teilzeit-Hebamme), Ratte (Weddinger Punkerin), Orkan (Kreuzberger Türke), Übermutter Lore oder Sabrina (Weddings Kiezschlampe) ist konstant und erlebt immer wieder neue, hochkomische Verwicklungen.

Das Prime Time Theater ist modernes Volkstheater: TV-Formate wie Sitcoms, Soaps und Krimis werden auf die Bühne gebracht. „GWSW“ ist eine Mischung aus „Friends“ und „Die Simpsons“ gewürzt mit Weddinger Lokalpatriotismus. Der Humor ist positiv, stellt Klischees auf, bricht sie bzw. führt sie ad absurdum. Im Jahr 2012 wurde das Prime Time Theater mit dem B.Z.-Publikumspreis ausgezeichnet.

Die Besucher, der mehr als 100 GWSW-Folgen, kommen aus Berlin, Deutschland, der Schweiz und Ghana, Griechenland, Albanien. Die Bühnensitcom wird vom Rundfunk Berlin Brandenburg rbb verfilmt und seit Ende 2016 im Fernsehen ausgestrahlt. Seit Anfang 2016 werden die Folgen von einem Autorenteam geschrieben und auch die Regie wird, wie in den vergangenen Jahren, gemeinschaftlich geführt. So ist auch zukünftig der Erfolg des vom Publikum begeistert aufgenommenen Projektes sicher!

Das Gesamtkonzept des Prime Time Theaters

Das Prime Time Theater ist ein Sprechtheater mit festem Ensemble, dass sich 2015 mit einem zweiten Schauspiel-Team aufstellt. Wir legen unseren Schwerpunkt auf Komödien, die vom Leben und Lieben in Berlin erzählen. In „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“ leben Türken, Deutsche, Griechen und Franzosen in (fast) normaler Nachbarschaft. Bei uns sind die „Underdogs“ die Helden. Wir zeigen die Vielschichtigkeit ihrer Charaktere. Auch gesellschaftliche Phänomene wie Gentrifizierung, Gender-Diskussion, Generationskonflikte und Bio-Wahn haben bei uns ihre Geschichte. Wir parodieren die Wirklichkeit, in der wir leben.

In unserem als „Problembezirk“ angesehenen Stadtteil Wedding konzentrieren wir uns auf die 90 % der Menschen, die sonst eher nicht ins Theater gehen und erreichen sie auch. Den „Sommernachtstraum“ von Shakespeare haben wir 2012 als Klassiker neu adaptiert. Wir parodieren auch Western, Comics und Krimis.

Da wir uns für einen Zugang zur Kultur für alle engagieren, haben wir keine Kontingentierung auf ermäßigte Karten. Durch diese vereinfachte Preisstruktur senken wir die Hemmschwelle ins Theater zu gehen. Dennoch setzt unsere Finanzierung eine Auslastung von 90 % voraus, um kostendeckend zu arbeiten.

Theaterform: Film-und TV-Formate auf die Bühne bringen

Der künstlerische Schwerpunkt des Prime Time Theaters ist es, TV Formate auf der Bühne zu parodieren. Deshalb haben wir 2004 eine neue Theaterform erfunden: die fortlaufende Bühnensitcom „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“. Andere Film- und TV Parodien sind die Westernkomödie „Im wilden Wedding“, „Mords Motel“, „Drei Engel für Wedding“ oder „CSI Wedding“, eine Parodie beliebter Profiler-TV-Serien. Die mittlerweile über 100 Folgen unseres Serienformates „Gutes Wedding, schlechtes Wedding“ bilden den Kern unserer Theaterarbeit. Alle sechs Wochen feiert eine neue Folge Premiere, die dann ungefähr 28 Mal gespielt wird.

Highlights September 2018 – Oktober 2019

Ungefährer Durchführungszeitraum, (Arbeits-)Titel des Projekts / der Veranstaltung und wenn möglich Kurzbeschreibung zu Inhalten:
bis Ende 2018: Sonderstück „Hamlet – Problemprinz aus dem Wedding“
Januar 2019: 15 Jahre Jubiläumsfolge GWSW (alle 6 Wochen erscheint eine neue Premiere mit einer neuen Folge)

Fakten

Rechtsform: gGmbH
Gründungsjahr: 2003
Wirkungsregion: lokal
Besucher pro Jahr / Spielzeit: rund 48.000 pro Jahr
Veranstaltungen pro Jahr: alle 6 Wochen eine neue Folge mit ca. 28 Spielterminen (also ca. 6–7 Premieren pro Jahr)
Anzahl der Mitarbeiter: Hauptamtliche: 11, Honorarkräfte: 9
Finanzierungsquellen: Eigeneinnahmen: ca. 90 %, Sponsoring: ca. 10 %
Bisherige Sponsoren: Laserline, Bayer Kultur
Jahresumsatz in Euro: ca. 500.000 Euro
Innennutzfläche der Gebäude: ca. 500 m²
Außennutzungsfläche: ca. 50 m²