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Neue Staatsgalerie Fassade

Neue Staatsgalerie Fassade

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Staatsgalerie Stuttgart

Die Staatsgalerie Stuttgart gehört mit ihrem reichen Bestand an Meisterwerken vom 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart zu den beliebtesten Museen Deutschlands. Der imposante Museumskomplex sowie die Sammlung spiegeln die Verbindung von Tradition und Moderne wider. In drei Gebäuden, im Altbau von 1843, dem berühmten postmodernen Stirling-Bau und den 2002 errichteten Steib-Hallen, präsentiert die Staatsgalerie ihre Sammlung. Die Klassische Moderne bildet mit Werken aus den Jahren von 1900 bis 1980 den Sammlungsschwerpunkt des Museums. Besondere Highlights sind Oskar Schlemmers „Figurinen zum Triadischen Ballett“, die berühmten „Rückenakte" von Henri Matisse, zahlreiche Werke Picassos u.a. die Skulpturengruppe „Die Badenden“ und der vom Künstler noch persönlich eingerichtete Joseph Beuys-Raum.

Die Sonderausstellungen der Staatsgalerie richten sich an ein breites Publikum. So werden die Ausstellungen nicht nur in der lokalen Presse prominent besprochen, auch nationale und internationale Medien berichten regelmäßig über die Staatsgalerie. Das Programm der Bildung und Vermittlung setzt sich zum Ziel die wissenschaftlichen Ansprüche der Präsentationen für alle zugänglich zu machen. Ein einjähriges interkulturelles Qualifizierungsprogramm für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führte zur Schärfung unserer Zielgruppenangebote, so z.B. für Gehörlose, Menschen mit demenziellen Veränderungen oder Geflüchtete.

Das Museum blickt auf eine lange Tradition des öffentlichen und bürgerschaftlichen Engagements zurück: König Wilhelm I. von Württemberg ist nicht nur Gründer der heutigen Staatsgalerie, er war auch ihr erster Mäzen. Jedes Jahr zu seinem Geburtstag schenkte er dem Museum ein Werk und stockte regelmäßig den damals schon knappen Ankaufsetat auf. Damit legte er den Grundstein für die heute weltweit bedeutende Sammlung.

Werden Sie mit Ihrem Engagement ein Teil unserer Geschichte!
 

Highlights

The Great Graphic Boom - Amerikanische Graphik 1960 – 1990
14.7. – 15.11.2017
In Kooperation mit dem National Museum Oslo werden außergewöhnliche Werke der amerikanischen Druckgraphik von 1960 bis 1990 präsentiert. Die Ausstellung zeigt mit rund 170 Blättern in eindrucksvoller Breite die verschiedensten Stilrichtungen und Ausprägungen der amerikanischen Druckgraphik und deren Etablierung zu einer eigenständigen Kunstform. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren es vor allem die deutschen Expressionisten, die sich massiv dieser Technik widmeten. Ende der 1950er-Jahre erlebte auch die USA einen wahren »Graphic Boom«. Zu diesem Zeitpunkt begannen die bedeutendsten Künstler der amerikanischen Avantgarde vertreten durch Abstrakten Expressionismus, Hard Edge, Pop Art, Minimal Art und andere Stilrichtungen, mit verschiedensten Drucktechniken zu arbeiten bzw. zu experimentieren. Insbesondere die Künstler der Pop Art reagierten damit auf die industrielle Massenfertigung wie auch die Werbesprache der Medien. Unter der Schirmherrschaft des amerikanischen Generalkonsuls James W. Hermann III.

Große Landesausstellung 2017
Der Meister von Messkirch – Katholische Pracht in der Reformationszeit
8.12.2017-2.4.2018
Erstmals widmet die Staatsgalerie dem Meister von Meßkirch eine umfassende Ausstellung, in der ein Großteil seiner Tafelbilder und Zeichnungen vereint zu sehen sind. Der schwäbische Künstler gilt als einer der bedeutendsten deutschen Maler der Frühen Neuzeit. Seine Werke zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Farbgebung aus und dokumentieren das regionale Festhalten am katholischen Glauben, während sich in fast ganz Württemberg die Reformation durchsetzt.
Die annähernd 200 Exponate umfassende Ausstellung beleuchtet das Wirken des Meisters von Meßkirch, schärft das Verständnis für seine Bildwelt im Vergleich mit Werken reformatorischer Prägung und setzt sein Schaffen mit Arbeiten von Künstlern wie Albrecht Altdorfer, Hans Baldung Grien, Lucas Cranach d. Ä. und Albrecht Dürer in den Kontext seiner Zeit. Ein Highlight der Präsentation und Schlüsselwerk reformatorischer Bildsprache ist der sogenannte Gothaer Tafelaltar aus der Werkstatt des Heinrich Füllmaurer, der dank unserer Kooperation mit der Stiftung Schloss Friedenstein in Gotha im Rahmen unserer Ausstellung gezeigt werden kann. Dieser um 1538 für den damaligen Regenten Württembergs geschaffene, enorm bilderreiche Wandelaltar kehrt nach mehr als 350 Jahren erstmals an seinen ursprünglichen Bestimmungsort Stuttgart zurück. Die monumentalen Tafeln sind Zeugnis unverblümter Angriffe auf altgläubige Bildvorstellungen. Unter der Schirmherrschaft von Winfried Kretschmann, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg.

Marcel Duchamp
November 2018 – Februar 2019
Die Ausstellung versammelt etwa 150 medienübergreifende Werke aus dem Stuttgarter Duchamp-Bestand und dem Archiv Stauffer. Darunter einflussreiche »Ready-mades«, wie den »Flaschentrockner« und »3 stoppages étalon«, das Gemälde »Studie für die Schokoladenreibe No. 2«, Objekte wie »La Bagarre d’Austerlitz« und optische Experimente wie die »Rotoreliefs«. Aus dem Stauffer-Archiv werden Originalbriefe Duchamps präsentiert sowie die bedeutenden »100 Fragen. 100 Antworten« – ein von Duchamp handschriftlich ausgefüllter Fragebogen, in dem er zu Grundsatzgedanken seiner Kunstauffassung ungewöhnlich direkte Antworten gibt. Ergänzt wird der eigene Bestand durch Leihgaben aus dem renommierten Moderna Museet in Stockholm, darunter das unter Aufsicht von Duchamp angefertigte »Große Glas«, sein über drei Meter hohes Hauptwerk.

175 Jahre Staatsgalerie
Februar – Mai 2018
Eine Ausstellung mit Blicken hinter die Kulissen anlässlich der Gründung der Alten Staatsgalerie vor 175 Jahren.

Zielgruppen

Die Staatsgalerie spricht mit ihrer Sammlung und Ausstellungen alle Besuchergruppen an. Besonderer Beliebtheit erfreut sie sich bei Schulen und jungen Besuchern, sowie der Generation 50+. Das Kernpublikum kommt aus einem Umkreis von 200 km um Stuttgart. Bei großen Sonderausstellungen erhöhter Anteil an ausländischen Besuchern aus der Schweiz, Österreich, Frankreich und Italien.

Fakten

Standort Stuttgart
Rechtsform Landesbetrieb
Gründungsjahr 1843
Ausstellungen pro Jahr 3 große Sonderausstellungen, 2-3 Kabinett Ausstellungen
Besucher 2016: 354.000
Bisherige und aktuelle Sponsoren, Förderer, Partner Art Mentor Foundation, Bankhaus Metzler, Börse Stuttgart, Boesner, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Daimler AG, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste, DÜRR AG, Ernst von Siemens Kunststiftung, Eva Mayr Stihl Stiftung Georg Thieme Verlag, L-Bank, LBBW, HUGO BOSS, Lotto Baden-Württemberg, Klett Gruppe, Kulturstiftung der Länder, Mairdumont, Marabu, Oetker Stiftung, Péter- Horváth-Stiftung, Pro Helvetia Schweizer Kulturstiftung, Porsche AG, Rilling Sekt, Robert Bosch Stiftung, Stuttgarter Hofbräu, Südwestbank, TRUMPF GmbH + Co. KG, Walter Knoll AG, Würth Gruppe, Wüstenrot Stiftung, Volkswagenstiftung
Ausstellungsfläche 9.000 m²
  • Staatsgalerie Stuttgart, Führung
  • Staatsgalerie Stuttgart, Führung für Kinder
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