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Prof. Gernot Schulz auf dem KulturInvest-Kongress - dirigiert Orchester
Interview

Exklusives Kurzinterview mit dem Dirigenten Prof. Gernot Schulz zum Format "Dirigieren und Führen"

In keinem anderen Team der Welt arbeiten so viele Menschen so präzise zusammen wie in einem Orchester – nicht nur zeitlich synchron, sondern auch in den feinsten Nuancen der Dynamik, Artikulation und des Ausdrucks. Welche interaktiven und kommunikativen Prozesse wirken hier? Wie schafft es der Dirigent, dass aus bis zu neunzig Individualisten eine Einheit wird? Der international renommierte Dirigent und langjährige Berliner Philharmoniker Prof. Gernot Schulz gibt im Rahmen des Sonderforums Dirigieren & Führen am 25. Oktober beim KulturInvest-Kongress hör- und spürbare Antworten mit dem Taktstock. Zusammen mit einem kompletten Sinfonieorchester veranschaulicht er, wie viel ungenutztes Potenzial in einem Team schlummert, wenn dessen Zusammenspiel noch nicht optimiert ist. Worauf sich die Teilnehmer des finalen Abschlussforums freuen dürfen, lesen Sie hier.

Was ist die Idee hinter „Dirigieren & Führen“?

Orchester und Dirigent sind in vielerlei Hinsicht der Modellfall eines erfolgreich geführten Unternehmens. Denn ausschlaggebend für den Erfolg von Führung ist - abgesehen von der fachlichen Kompetenz - die kommunikative Fähigkeit, die Mitarbeiter zu erreichen, sie zu überzeugen und zu begeistern. Die Wirkung von Kommunikation wird dabei überwiegend von dem nonverbalen Anteil bestimmt. Und da Dirigieren nonverbale Kommunikation in Reinform ist, wird das eigene Führungsverhalten nirgends so erfahrbar wie im Spiegel eines Orchesters.
 
Worin ähneln sich ein Unternehmen und ein Orchester?

Bei beiden hängt der Erfolg ab von der Präzision und der Harmonie des Zusammenspiels – mit dem Zweck, den Kunden / das Publikum zu begeistern:  Je mehr leuchtende Augen,  je zufriedener die Kunden, desto größer letztlich der Gewinn.

Welche Führungseigenschaften braucht ein Dirigent/Kulturmanager?

Ohne die Leidenschaft, andere bewegen zu wollen, geht’s nicht. Diese innere Haltung macht enorm viel aus. Der Dirigent wie der Manager sollte die Potenziale der  Musiker/Mitarbeiter erkennen, wecken und idealerweise erweitern, um sie schließlich durch Begeisterungsfähigkeit und Empathie auf das gemeinsame Ziel auszurichten.


Worauf können sich die Teilnehmer des Forum H auf dem KulturInvest-Kongress 2013 freuen?

Auf eine ebenso unterhaltsame wie bewegend-anregende Veranstaltung mit spannenden Einblicken in ein Sinfonieorchester aus ungewohnter Perspektive.

Was erwarten Sie von dem KulturInvest-Kongress 2013?

Dass die Wertigkeit von Kultur sich ausdrückt in der Unterstützung, die sie erfährt.