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Goldenes Armband aus Nassenheide. Archäologischer Fund. Foto: Fritz Fabert.

Goldenes Armband aus Nassenheide. Archäologischer Fund. Foto: Fritz Fabert.

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Archäologisches Landesmuseum Brandenburg

130.000 Jahre Kulturgeschichte

Archäologie und Geschichte sind für viele Menschen ein Sehnsuchtsfeld und ein hochgradig emotionales wie spannendes Thema, mit dem sie sich gern auseinandersetzen. Archäologie-Formate im TV wie „Terra X“ oder „Schätze der Welt – Erbe der Menschheit“, Geschichtsdokumentationen, aber auch der Besuch von Mittelaltermärkten, Burgspektakeln und archäologischen Freilichtmuseen sind beliebte Freizeitbeschäftigungen. 

Von diesem Trend profitiert auch das Archäologische Landesmuseum Brandenburg, das seit seiner Eröffnung im Jahr 2008 ein kontinuierliches Wachstum der Besucherzahlen verzeichnet. Die ständige Ausstellung der brandenburgischen Landesgeschichte und erlebnisorientierte Veranstaltungen strahlen in die gesamte Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg und werden von den Brandenburgern und Berlinern intensiv genutzt.

Gemeinsam mit dem Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege nimmt das Archäologische Landesmuseum Brandenburg den öffentlichen Auftrag zur Bewahrungund Vermittlung des archäologischen und historischen Erbes für heutige und künftige Generationen wahr. Die bedeutendsten der über 5 Mio. Artefakte Brandenburgischer Landesarchäologie werden von den historischen Mauern des mittelalterlichen Pauliklosters in Brandenburg an der Havel beherbergt. Auf einer Fläche von rund 2.000 m² gibt die Dauerausstellung einen faszinierenden Blick auf über 130.000 Jahre Kulturgeschichte einer ganzen Region frei. Von den frühesten Spuren menschlichen Wirkens aus der Altsteinzeit führt eine Zeitreise über das älteste Tragenetz der Welt, über die Germanen und Slawen zu den ersten Städten der Mark und endet mit ausgewählten Funden des 20. Jahrhunderts.

HIGHLIGHTS 2017

Archäomediale

Bereits 2013 präsentierte das Archäologische Landesmuseum Brandenburg das älteste und größte deutsche Archäologie-Film-Festival unter dem Label Cinarchea@Archäomediale. 2015 öffnet sich die Reihe neuen Medien. Die Bandbreite der Beiträge reicht dabei von Dokumentar- und Spielfilmen über Serious Games und mediale Anwendungen bis zu experimentellen Formaten.

ARCHAEOMUSICA

Von Januar bis Mai 2018 präsentiert das Archäologische Landesmuseum als einzige Standort in Deutschland die EMAP(European Music Archaeology Project)-Ausstellung "Archaeomusica - The Sounds and Music of Ancient Europe".

Diese multimediale Wanderausstellung ist die erste ihrer Art, die die frühesten Musik- und Klanglandschaften Europas widerspiegelt.  In der Regel wird die Vergangenheit als stumm interpretiert, aber in dieser Ausstellung entdeckt der Besucher, dass sie auf die schönste Art und Weise mit uns sprechen kann. Archaeomusica erforscht die bisher ungehörte Klangwelt des alten Europas, in der das vereinende Element der Musik ohne Grenzen ein konstantes Thema ist. Die internationale Ausstellung zeigt die Zusammenhänge zwischen europäischen Kulturen, die Entwicklung von Instrumenten durch die Zeitalter sowie ihre Verwendung und Bedeutungen in der Antike. Dabei reflektiert sie das weite Spektrum der Musikarchäologie. Dieses reicht von der Entdeckung, über Instrumentenbau bis hin zu experimentellen Sounddesigns.

Mit Hilfe fortgeschrittener archäotechnischer Rekonstruktionen von Musikinstrumenten und mit realen und virtuellen Bildern erhält der Besucher ein einmaliges Erlebnis einer sehr frühen Musik- und Tanzumgebung. Institutionen und spezialisierte Handwerker in Europa schufen die "Audio-Edelsteine", die in die Ausstellung einbezogen sind, wie paläolithische Flöten, alte Leiern, Hörner aus Südskandinavien und dem Römischen Reich, komplexe Rohrblattinstrumente und Wasserorgeln aus Orten wie Pompeji, sowie verschiedene Perkussionsinstrumente.

 

Zielgruppen

gebildete, mobile und kaufkräftige Zielgruppe der bürgerlichen Mitte, konservativ-etabliertes und liberalintellektuelles Milieu, Archäologie- und Geschichtsinteressierte aller Altersstufen, Generation 50Plus, Schulklassen, Familien mit Kindern und Jugendliche, nationales sowie internationales Fachpublikum und Multiplikatoren 

Bisherige und aktuelle Sponsoren und Förderer:

UniCredit AG – Hypovereinsbank, HOBA Baustoffhandel GmbH, Verkehrsbetriebe Brandenburg, Stadt Brandenburg, EWE-Stiftung, WINGAS, OPAL NEL TRANSPORT GmbH, Vattenfall, Mittelbranden burgischeSparkasse in Potsdam, Industrie und Handelskammer Potsdam, Stiftung Lausitzer Braunkohle, Stadtwerke Brandenburg, Oderland Brauerei

Inhaltliche / Wissenschaftliche Kooperationspartner:

The State Hermitage Department of Archaeology (St. Petersburg),General Directorate of Antiquities 25th Ephorate of Byzantine Antiquities (Ancient Corinth), State Archaeological Museum in Warsaw, Institute for Archaeology of Eötvös- Loránd-University (Budapest), Archaeological Museum in Zagreb, Museum of Macedonia (Skopje), State Archaeological Museum-Preserve of Novgorod, Historical Institute of the National Academy of Sciences of Belarus (Minsk) und viele weitere internationale Institute

Medienpartner:

Der Tagesspiegel, TIP Berlin, rbb Kulturradio, uvm. 

Veranstaltungen pro Jahr:

- ständige Ausstellung der brandenburgischen Landesarchäologie
- Veranstaltungsreihen ARCHÄOMUSICA, ARCHÄOTECHNICA, ARCHÄOVENT, Kultur im Kloster, FOCUS – Fachmesse für Museums- und Kulturbetrieb
- ARCHÄOMEDIALE – größtes archäologisches Film- und Medienfestival Mittel- und Nordeuropas
- 2 internationale Sonderausstellungen

Fakten

erwartete Besucher pro Jahr 50.000, bis zu eine Million zusätzliche Besucher bei internationalen Sonderausstellungen
Rechtsform Einrichtung des Landes Brandenburg
  • Schädel und Krug in einer Vitriene. Impression aus dem Museum.