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Stiftung Planetarium Berlin

Die Stiftung Planetarium Berlin vereint seit Sommer 2016 als eine vom Land Berlin getragene Stiftung öffentlichen Rechts die astronomischen Einrichtungen Berlins. Die Archenhold-Sternwarte, sowie die Wilhelm-Foerster-Sternwarte zählen zu den traditionsreichsten Volkssternwarten Deutschlands, während das Planetarium am Insulaner und das Zeiss-Großplanetarium als modernste Wissenschaftstheater Europas relevante und innovative Vermittlungsformen anbieten. Die Stiftung Planetarium Berlin verfolgt dabei einen klaren Bildungsauftrag und die didaktisch angemessene und moderne Vermittlung von naturwissenschaftlichem Wissen.

Als gemeinsame Stiftung stehen sie technisch und inhaltlich an internationaler Spitze und bilden eine essentielle Größe im Bildungs- und Kulturangebot Berlins. Dabei bündelt die Stiftung als Dachmarke alle drei Einrichtungen unter dem Thema einer gesellschaftlich relevanten Wissen-schaftskommunikation und nutzt Synergien. Entscheidend ist dabei die Neuausrichtung und Professionalisierung des gemeinsamen Spielplans und des Programmangebotes. Neben der Astronomie wird das Themenspektrum stetig auf andere Wissenschaften erweitert und ausgebaut. Die Einrichtungen werden von Stern- zu Wissenschaftstheatern.

Die Archenhold-Sternwarte befindet sich im Treptower Park im Berliner Bezirk Alt-Treptow. Sie beherbergt den Großen Refraktor, das längste bewegliche Linsenfernrohr der Welt mit einer Brennweite von 21 Metern. 1896 gegründet, ist sie die älteste und größte Volkssternwarte Deutschlands, in der bereits Albert Einstein 1915 erstmals öffentlich über die Allgemeine Relativitätstheorie gesprochen hat. Ausstellungen zeigen die Dimensionen des Weltalls, das Sonnensystem und die geschichtliche Entwicklung der Astronomie.

Zwischen April 2014 und Juni 2016 wurden umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt, die das Zeiss-Großplanetarium zum technisch modernsten Sterntheater Europas machten. Vom Eingangsbereich zur Projektionskuppel, vom neuen Sternprojektor zur digitalen Projektion, der Digitalisierung des Kinos bis hin zum neu gestalteten Foyer-Bereich. Alle Arbeiten hatten zum Ziel, den Besuchern die Wunder des Kosmos besser darstellen zu können und das Planetarium als Wissenschaftstheater neu zu definieren. So setzt die Kombination eines neuen Sternprojektors mit einer hochauflösenden 360°-Fulldome-Projektion als Hybrid Planetarium technisch und inhaltlich europaweit neue Standards.

Die Wilhelm-Foerster-Sternwarte und das Planetarium am Insulaner stellt eine weltweit einzigartige Verbindung von Sternwarte und Großplanetarium dar. Während Besucher auf dem Insulaner-Hügel die Möglichkeit haben, mit dem Teleskop selbst Sterne und Planeten zu entdecken, können sie an anderer Stelle in der Kuppel des Planetariums einen prachtvollen künstlichen Sternenhimmel erleben. Das Spektrum der Veranstaltungen reicht von Kinderprogrammen über Live-Lesungen oder Musikshows bis hin zu wissenschaftlichen Vorträgen zu den neuesten Ergebnissen astronomischer Forschung.

Immersive Bildung

Neben einem umfangreichen Kita- und Schulprogrammen, die den Unterricht ergänzen, um Sonne, Mond und Sterne und das Weltall zu erkunden, erreicht die Stiftung Planetarium Berlin mit einem mobilen Planetarium auch die Gruppen, denen solch ein Ausflug nicht ermöglicht werden kann: Mit dem Projekt INTENSE reist eine mobile Planetariumskuppel durch die Schulen Berlins und besucht Schüler*innen vor Ort. Ziel des Projekts ist es, den Jugendlichen Impulse hinsichtlich ihres zukünftigen Berufslebens mit auf den Weg zu geben. Im Fokus stehen vor allem technisch-naturwissenschaftliche Inhalte. Durch die multimediale Vermittlung soll das Interesse der Jugendlichen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) deutlich gefördert werden.
 

Highlights Oktober 2018 – September 2019

Jeder Blick in den Kosmos offenbart im Umkehrschluss den Wert unseres Planeten Erde. Jeder zweite Stern in der Milchstraße hat eigene Planeten, jeder zehnte Stern gar erdähnliche Planeten. Jedoch ist uns im gesamten Universum nur ein Planet bekannt, der Leben beherbergen kann: unsere Erde. Vor genau 50 Jahren wurde dies umso mehr deutlich als die Menschheit den Mond betrat und die ersten Bilder vom Erdaufgang hinter dem Mond die Zerbrechlichkeit unserer Welt offenbarten. Es war der Beginn der Umweltbewegung auf unserem Planeten.

Die Stiftung Planetarium Berlin nimmt das Jubiläum der Mondlandung zum Anlass um in allen Einrichtungen und mit der mobilen Planetariumskuppel INTENSE in der Programminitiative „System Erde“ die Zukunft unseres Blauen Planeten Erde zu erklären und gemeinsam mit Schüler*innen zu gestalten. Partizipative Programmangebote erklären die Grundlagen des Lebens im Kosmos und geben Antworten auf große Fragen: Wie funktioniert das Weltklima? Wie greifen Ozeane und Atmosphäre ineinander? Welchen Einfluss hat der Mensch auf die Geschicke unseres Planeten?

Fakten

Standort: Berlin
Rechtsform: Stiftung öffentlichen Rechts
Gründungsjahr: 2016
Wirkungsregion: lokal, regional, weltweit
Besucher pro Jahr / Spielzeit: über 300.000 Besucher
Veranstaltungen pro Jahr: 4.000
Anzahl der Mitarbeiter: 28,5 Vollzeitstellen
Finanzierungsquellen: Land Berlin, Kulturstiftung des Bundes, Berliner Wirtschaft, LOTTO-Stiftung Berlin
Bisherige und aktuelle Sponsoren, Förderer und Medienpartner: ZEISS, Deutsches Zentrum für Luftund Raumfahrt, European Space Agency; Flux.FM, radioeins, Radio Paradiso, Berliner Zeitung
Jahresumsatz in Euro: 1.665.000 EUR
Innennutzfläche der Gebäude: 1.780 m²