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Der mexikanische Präsident Peῇa Nieto mit Bundespräsident Gauck beim Ausstellungsrundgang mit der Kuratorin Karina Romeo Blanco in Die Maya. Sprache der Schönheit, April 2016 © Jirka Jansch

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Martin-Gropius-Bau der Berliner Festspiele

Der Martin-Gropius-Bau – Ausstellungen

Der Martin-Gropius-Bau zählt zu den berühmten und schönsten Ausstellungshäusern Europas. Er hat seinen Sitz im Herzen Berlins, fünf Gehminuten vom Potsdamer Platz entfernt. Sensationelle Ausstellungen haben ihn zu einem international führenden Ausstellungshaus gemacht. Dazu gehören monografische Ausstellungen zu Frida Kahlo, Olafur Eliasson, Ai Weiwei, David Bowie und aktuell William Kentridge, kulturgeschichtliche Schauen wie „Die Maya – Sprache der Schönheit“ und wichtige Fotografie-Ausstellungen von Richard Avedon, Henri Cartier Bresson, Lee Miller und gegenwärtig Thomas Struth.

Das Herbst-/Winterhighlight 2016/17 ist die Ausstellung „Der Britische Blick: Deutschland – Erinnerungen einer Nation“. Die Ausstellung hat zum Thema, wie Deutschland wurde, was es heute ist. Sie beginnt und endet mit dem Jahr 1989 und Gerhard Richters Betty, die einen Blick zurückwirft. 200 Objekte und Kunstwerke erzählen 600 Jahre deutsche Geschichte, darunter hochkarätige Museumsstücke wie Albrecht Dürers Rhinozeros von 1515, höchste Goldschmiedekunst wie das Astrolabium von Johann Anton Linden von 1596, der Hut Napoleons von 1815, Ernst Barlachs berühmter Schwebender oder Obskures wie ein Surf-Anzug von 1987, der die Geschichte eines gescheiterten Fluchtversuchs über die Ostsee aus der ehemaligen DDR erzählt. Die Objekte sind Erinnerungsträger. Sie erzählen oft mehrere Geschichten. Sie ist eine Ausstellung des British Museum. Barrie Cook, Historiker am British Museum, hat sie kuratiert. Neil MacGregor, damaliger Direktor am British Museum, hat sie für London initiiert. Sie entstand auf Grundlage seines im Beck-Verlag erschienen Buches.

Der Martin-Gropius-Bau – Das Gebäude

Das Gebäude selbst hat eine bewegende Geschichte: Die Architekten Martin Gropius und Heino Schmieden erbauten es in der Formensprache der Renaissance als Kunstgewerbemuseum. 1881 wurde es feierlich eröffnet. Nach dem Ersten Weltkrieg zogen das Museum für Vor- und Frühgeschichte und die Ostasiatische Kunstsammlung ein. Das Stadtschloss nahm die kunstgewerbliche Sammlung auf. 1945, in den letzten Wochen des Zweiten Weltkrieges, wurde das Gebäude schwer beschädigt. Im Nachkriegsdeutschland stand es direkt an der Berliner Mauer. Erst 1978 begann man mit dem Wiederaufbau. Man benannte das Haus nach Martin Gropius, dessen Großneffe und Bauhausgründer Walter Gropius sich nachdrücklich für den Wiederaufbau eingesetzt hat. Heute ist das Haus Treffpunkt für Persönlichkeiten aus Kunst, Szene, Politik und Wirtschaft und zählt zu den wichtigen Orten der Kunst. Museen in aller Welt, staatliche Institutionen und private Leihgeber öffnen – meist zum ersten und oft auch einzigen Mal – ihre Schatzkammern und schicken ihre bedeutendsten Werke auf die Reise in den Martin-Gropius-Bau nach Berlin.

Fakten

Rechtsform: Berliner Festspiele mit Martin-Gropius- Bau sind ein Geschäftsbereich der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin KBB GmbH. Seit 2001 fördert die „Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien“ den Martin- Gropius-Bau.
Wirkungskreis: Die Ausstellungen des Martin-Gropius- Bau haben nationale und internationale Ausstrahlung. Besucher pro Jahr: zwischen 500.000 und 750.000
Ausstellungen pro Jahr: Zwischen 10–15
Mitarbeiter: 24
Finanzierung: Die Berliner Festspiele mit Martin- Gropius-Bau werden aus Bundesmitteln gefördert und erhalten Drittmittel von Stiftungen, Sponsoren, Spendern und Partnern. Einnahmen werden aus Karten- und Katalogverkauf sowie Vermietung erzielt.
Sponsoren und Förderer (Auswahl): Aventis Foundation, Daimler Financial Services, Kulturfonds des Deutschen Sparkassen und Giroverbands, Montana, Siemens AG, WALL AG
Medienpartner (Auswahl): ARTE, RBB-Familie, DIE ZEIT, Tagesspiegel, Monopol, Cicero, Weltkunst, Yorck Kino GmbH
Nutzungsfläche: Der Martin-Gropius-Bau verfügt über 6.500 m² Ausstellungsfläche auf 3 Etagen inklusive 1.200 m² Lichthof, 600 m² Galerie, 300m² Entrée und Kinosaal. Eventkapazität von 80–700 Personen.
  • Martin-Gropius-Bau, Lichthof © Martin-Gropius-Bau