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Grips Fassade © Jan Schenck | picturex.net

Grips Fassade © Jan Schenck | picturex.net

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GRIPS Theater

GRIPS ist der Begründer des emanzipatorischen Kinder- und Jugendtheaters. Seine Wurzeln bezieht es aus dem politischen Kabarett und aus der Studentenbewegung: Volker Ludwig hatte 1969 die Leitung des „Theater für Kinder im Reichskabarett“ übernommen und als Freie Gruppe für realistische, später emanzipatorisch genannte Kinderstücke etabliert.

GRIPS ist zeitgenössisches und politisches Volkstheater. Es erzählt Geschichten, die von der Welt handeln, und schafft Figuren, die stellvertretend für sein Publikum dessen Probleme auf der Bühne verhandeln. Im Vordergrund steht die gesellschaftskritische Auseinandersetzung mit den realen Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen.

Eine zweite tragende Säule des Theaterbetriebes neben dem Repertoire ist die theaterpädagogische Arbeit. Als Forschungszentrum für Phänomene und Geschichten von Kindheit und Jugend der Gegenwart ist sie für die Entwicklung von theatralen Stoffen unabdingbar. Sie bildet mit ihren Recherchen „vor Ort“ die Schnittstelle zwischen Theatermachern und Publikum, das sie bereits vor der Premiere in den Produktionsprozess einbindet und anschließend durch zahlreiche weitere Angebote weiter begleitet.

 

DIE HIGHLIGHTS in der SPIELZEIT 2017/2018

4 Uraufführungen, 1 Premiere, 13 Produktionen im Repertoire...

... 2 Klubs für Kinder und Jugendliche, viele theaterpädagogische Formate und Projekte sowie neue Partner in der Spielzeit 2017/2018

Mit »Das Heimatkleid« wird die neue Spielzeit im September 2017 eröffnet. Ein aufrüttelnder Monolog für eine Schauspielerin. Eine Auseinandersetzung mit populistischen Menschenbildern und eine Abrechnung mit denen, die die Angst von anderen ideologisch instrumentalisieren. In »Faltet eure Welt« werden mithilfe der Origami-Kunst persönliche Geschichten junger Menschen aus Ägypten und Deutschland über Freiheit und Verantwortung erzählt. Dass auch jungen Menschen in Deutschland um ihre Rechte kämpfen müssen, wird am GRIPS nicht vergessen. Mit »Anton macht's klar«, erzählen wir die Geschichte eines Jungen, der sehr einfallsreich gegen seine Armut und seine sozialen Bedingungen angeht. »Magdeburg hieß früher Madagaskar« handelt von der Freundschaft zweier Jungs, die sich mit Humor und Wärme die Zuversicht geben, dass sich schlimme Dinge zum Guten wenden können. Ein leichtes Stück über schwere Themen wie häusliche Gewalt und familiäre Spannungen. »Phantom (Ein Spiel)« ist ein Spiel mit Vorurteilen und stereotypen Botschaften, in dem die Vorstellungen über eine vermeintlich Fremde und über die eigene Gesellschaft gleichermaßen auf den Kopf gestellt werden.

 

Spielstätten

Das GRIPS hat zwei Bühnen, eine im Haupthaus im Tiergarten am Hansaplatz und eine weitere in Mitte im Podewil. 

GRIPS Hansaplatz
Atlonaer Str. 22, 10557 Berlin
U9 Hansaplatz, S Bellevue, Bus 106         
 
             
  
GRIPS Podewil
Klosterstr. 68. 10179 Berlin
U2 Klosterstraße, S+U Jannowitzbrücke, S+U Alexanderplatz

 

Fakten

Rechtsform: gGmbH
Gründungsjahr: 1969
Besucher pro Spielzeit: 81.187
Vorstellungen pro Jahr: eigene 401, fremde: 10
Anzahl der Mitarbeiter: Hauptamtliche: 60, Honorarkräfte: 20
Zielgruppen: Kinder, Jugendliche, Erwachsene
  • Grips am Hansaplatz
  • Grips Theater Podewil
  • GRIPS Klosterstraße
  • Grips Wandbild Kopie
  • Grips Fassade © Jan Schenck | picturex.net
  • Grips Theater - Aus die Maus © David Baltzer, www.bildbuehne.de.
  • Grips Theater - Linie 1 © David Baltzer, www.bildbuehne.de.
  • Grips Theater - Linie 1 © David Baltzer, www.bildbuehne.de.
  • Grips Theater - NASSER #7Leben © David Baltzer, www.bildbuehne.de.