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Mithilfe von Hochdruckreinigung befreite Kärcher die Monumente von biologischem Bewuchs.

Mithilfe von Hochdruckreinigung befreite Kärcher die Monumente von biologischem Bewuchs. © Kärcher

Best Practice

Kultursponsoring bei der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG

Reinigen als Investition in die Zukunft

Kultursponsoring bei der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG

Die Karls- und Hubertus-Kapelle des Aachener Doms, das Hermannsdenkmal in Detmold, drei Mausoleen auf dem Green-Wood Friedhof und die Second Presbyterian Church in New York könnten auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein, doch etwas haben sie alle gemeinsam: Sie zählen zu den jüngst im restauratorischen Sinne gereinigten Bauwerken im Rahmen des Kultursponsorings der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG. Bisher führte Kärcher in über 35 Jahren weltweit mehr als 150 Reinigungsmaßnahmen an historischen Monumenten durch, um sie für künftige Generationen zu erhalten. Dabei arbeitet Kärcher stets eng mit Denkmalschützern, Restauratoren, Kunsthistorikern und anderen Wissenschaftlern in internationalen Teams zusammen.

Erfahrung, Wissen und Technik. „Diese Reinigungsaktionen sind unser Weg, der Gesellschaft etwas zurückzugeben“, erklärt Frank Schad, Pressesprecher und Leiter Kultursponsoring, die Beweggründe des Weltmarktführers für Reinigungstechnik. Mit den Reinigungsprojekten leistet Kärcher seinen Beitrag zum Erhalt des kulturellen Welterbes auf eine sehr persönliche und individuelle Weise, die weit über bloße Spenden hinausgeht: Das Unternehmen stellt nicht nur Geld oder Geräte zur Verfügung, sondern engagiert sich auch mit seiner Erfahrung, seinem Wissen und seiner Technik. Bei der Durchführung der Reinigungsprojekte kann Kärcher die Einsatzmöglichkeiten seiner Produkte zeigen und das Personal vor Ort im Umgang mit den Geräten schulen. Wichtig sind auch das Fachwissen und die Erfahrungen, die bei solchen Projekten gewonnen werden und die in die Entwicklung der eigenen Produkte und Reinigungsverfahren einfließen.

Der Erhalt von Werten und der Wunsch, Aufmerksamkeit für Kulturdenkmäler zu erwecken und sie über alle Generationen hinweg wieder ins Bewusstsein zu bringen, stehen bei den Reinigungsprojekten im Vordergrund. So bot Kärcher 2015 in Aachen im Rahmen eines Modellprojekts mit der Deutschen UNESCO-Kommission mehrere Bildungsworkshops an, die junge Menschen für das Welterbe begeistern sollen. Unter anderem drehten Schüler des Inda-Gymnasiums in Aachen-Kornelimünster einen Kurzfilm über die Reinigungsarbeiten am Dom und setzten sich umfassend mit dem historisch bedeutsamen Bauwerk auseinander.

Denkmäler für zukünftige Generationen erhalten. Die Zusammenarbeit mit der UNESCO war Teil des Public Private Partnerships-Programms. Für zwei Jahre bündelten UNESCO und Kärcher ihre Fachkompetenzen zum Erhalt von Kulturdenkmälern. „Der Schutz des Welterbes ist ein kulturpolitischer Arbeitsschwerpunkt der Deutschen UNESCO-Kommission und traf sich sehr gut mit unserem Ziel, Denkmäler für zukünftige Generationen zu erhalten“, so Frank Schad.
Mit dem gleichen Ziel reinigte Kärcher 2017 die Mausoleen der Familien Canda, Niblo und Miller auf dem New Yorker Green-Wood Friedhof. Die bauliche Substanz der bedeutenden Marmordenkmäler war durch organische Verschmutzungen stark in Mitleidenschaft gezogen worden und vom Verfall bedroht. Mit einer schonenden Reinigung half Kärcher, die Denkmäler für anschließende Restaurierungsmaßnahmen vorzubereiten. Gleichzeitig wurde ein Standard geschaffen, nach dem die anderen Monumente des Friedhofs künftig im restauratorischen Sinne gereinigt werden können. Kärcher schulte hierfür die Mitarbeiter des Friedhofes im Umgang mit der geeigneten Reinigungstechnik.

Nachhaltige, am Menschen orientierte Unternehmensentwicklung. Gesellschaftliches Engagement und nachhaltiges Handeln waren von Beginn an ein wesentlicher Bestandteil der Kärcher Unternehmenskultur. Schon Firmengründer Alfred Kärcher und seine Frau Irene leitete der Gedanke, dass anhaltender wirtschaftlicher Erfolg nur unter Berücksichtigung sozialer Belange möglich sei. Zu ökonomischen und gesellschaftlichen Aspekten ist als dritte Säule schon 1970 der Umweltschutz hinzugekommen. Durch überdurchschnittliche Investitionen in Forschung und Entwicklung und in die qualitative Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter schafft das Unternehmen die Voraussetzungen für einen nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg. Dieser bildet die Basis, um sich über die tägliche Arbeit hinaus gesellschaftlich einzubringen, sei es für kulturelle Aufgaben, soziale Einrichtungen oder den Schutz der Umwelt. Damit auch noch unsere Kinder und ihre Nachfahren die Schönheit unserer Welt erfahren können.

 

  • Das Hermannsdenkmal thront seit 1875 über dem Teutoburger Wald.
  • Kärcher führte die Reinigungsaktionen mithilfe von Hochdruckreinigung und dem Niederdruck-Mikropartikelstrahlverfahren durch.
  • Algen, Flechten, Moose und schwarze Gipskrusten wurden von den Kalk- und Sandsteinoberflächen entfernt.
  • Kinder und Jugendliche lernten in Bildungsworkshops verschiedene Reinigungstechniken kennen.