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Glockenspielpavillon im Dresdner Zwinger

Glockenspielpavillon im Dresdner Zwinger © SKD, Foto: J. Lösel

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Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden (SKD) sind ein Museumsverbund von internationaler Strahlkraft und vereinen insgesamt 15 Museen. Beheimatet an verschiedenen Orten in zum Teil weltberühmten, aufwendig rekonstruierten historischen Gebäuden präsentieren sie ihre Schätze: Das Grüne Gewölbe, das Kupferstich-Kabinett, das Münzkabinett und die Rüstkammer im Dresdner Residenzschloss, die Porzellansammlung, der Mathematisch-Physikalische Salon und die Gemäldegalerie Alte Meister im Semperbau am Zwinger, die Skulpturensammlung mit Ausstellungen im Semperbau am Zwinger sowie als Bestandteil der Präsentation der Kunst von der Romantik bis zur Gegenwart im Albertinum, das Museum für Sächsische Volkskunst mit Puppentheatersammlung im Jägerhof sowie das Kunstgewerbemuseum in Pillnitz und nicht zuletzt das GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig, das Museum für Völkerkunde Dresden und das Völkerkundemuseum Herrnhut. 2016 übergab der Kunstsammler Egidio Marzona das Archiv der Avantgarden des 20. Jahrhunderts den SKD. Zudem sind die Kunstbibliothek, der Kunstfonds, das Gerhard Richter Archiv und die Sächsische Landesstelle für Museumswesen Teil des Verbundes.

Mehrere Millionen Objekte werden in diesen Sammlungen bewahrt, erforscht, ihre Geschichten vermittelt. Durch Schenkungen und Ankäufe werden die Bestände kontinuierlich erweitert. Vermehrt sollen künftig zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler zur Auseinandersetzung mit den Sammlungen eingeladen und neuartige Ausstellungskonzepte entwickelt werden. Neben Dauer- und Sonderausstellungen, die vor Ort in Leipzig, Dresden und Herrnhut sowie an anderen temporären Ausstellungsorten in Sachsen für die Besucherinnen und Besucher zugänglich sind, kooperieren die SKD weltweit mit anderen Museen – sei es in Hinblick auf den Austausch einzelner Leihgaben als auch für große Ausstellungsprojekte. Bezüglich der Erforschung der eigenen Bestände zählt der Verbund deutschlandweit zu den Vorreitern, insbesondere in Hinblick auf die systematische Provenienzforschung, die zum Ziel hat, die Herkunft der Objekte zu klären und – wenn diese nicht rechtmäßig Eigentum der Sammlungen sind – zurückzugeben. Zudem arbeiten die SKD mit zahlreichen Kooperationspartnern aus Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zusammen, angefangen von der TU Dresden über die sächsischen Kunsthochschulen bis hin zu den international tätigen Goethe-Instituten.

Die Museen der SKD, die eine Einrichtung des Freistaates Sachsen sind, verstehen sich als Orte der gemeinsamen Reflexion, der Infragestellung und Vergewisserung von Identität sowie als Plattformen des freien Denkens, die zu einer weltoffenen, toleranten und friedlichen Gesellschaft beitragen wollen. Eine intensive Vermittlungsarbeit gehört daher zu den Hauptaufgaben des Verbundes, deren Ziel es ist, allen Besucherinnen und Besuchern mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen gerecht zu werden. Dabei verstehen die SKD ihre Besucher als Dialogpartner auf Augenhöhe, die etwa auch zur Entwicklung neuer Ideen hinzugezogen werden. Zudem soll die Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten, aber auch mit regionalen Handwerken ausgebaut werden, um so nicht nur an den Standorten Dresden, Leipzig und Herrnhut zu wirken, sondern auch in anderen Teilen Sachsens mittels der Sammlungen Komplexität und Diversität zu vermitteln.

 

Fakten

Standort Staatliche Kunstsammlungen Dresden (verschiedene Standorte in Dresden, sowie im GRASSI in Leipzig und in Herrnhut)
Gründungsjahr Die SKD gehen auf die kurfürstlich-sächsischen Sammlungen zurück, deren Ursprünge im 16. Jahrhundert liegen. Über die Jahrhunderte sind weitere Sammlungen vor allem aus bürgerschaftlichem Engagement hinzugekommen.
Wirkungsregion weltweit
Direktion Prof. Dr. Marion Ackermann, Generaldirektorin der SKD
Anzahl der Mitarbeiter ca. 410
Ausstellungen pro Jahr ca. 40 (inkl. kleinere Interventionen)
Veranstaltungen pro Jahr ca. 300
Besucher pro Jahr ca. 2,1 Millionen
Finanzierung Jährlicher Zuschuss des Freistaates Sachsen. Ausstellungsbezogene Drittmittelförderung von öffentlichen und privaten Stiftungen. Eigeneinnahmen durch Eintritte, Spenden, Sponsoring, usw.
Bisherige und aktuelle Sponsoren Hauptförderer: Sparkassen-Finanzgruppe, Förderer: A. Lange & Söhne, u.a.
Rechtsform organisiert als Staatsbetrieb des Freistaates Sachsen
  • © SKD, Foto: J. Lösel
  • Residenzschloss Dresden © SKD, Foto: J. Lösel
  • Jean-Etienne Liotard (Genf 1702 – 1789 Genf), Das Schokoladenmädchen, um 1744/45