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Das Portal für Kulturmarketing & Kultursponsoring
KulturInvest-Kongress

Topic C. Chancen & Risiken betriebswirtschaftlicher Modelle

Mit welchen betriebswirtschaftlichen Modellen können Kulturanbieter ihre Ziele erreichen? Welche innovativen Modelle gibt es und welche Rolle spielt Rechtssicherheit und Transparenz? Moderne Kulturbetriebe nutzen verschiedene Formen der öffentlichen und privaten Kulturfinanzierung. PPP-Projekte, Vermarktungsgesellschaften und Fördervereine haben sich in den letzten Jahren in den betriebswirtschaftlichen Strukturen etabliert. An die unterschiedlichen Modelle werden viele Anforderungen gestellt, da sie gleichzeitig die Eigenständigkeit, Kreativität und Vielfalt im Kulturbetrieb gewährleisten sollen. Mit der Nutzung betriebswirtschaftlicher Modelle und der Etablierung zusätzlicher Einnahmequellen halten aber auch Fragestellungen nach der Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen und betriebsinterner Richtlinien Einzug in den Kulturbetrieb. Compliance ist ein unabdingbarer Teil moderner Unternehmensführung geworden und spielt auch im Kulturbetrieb eine immer größere Rolle. Denn eine überzeugende Compliance-Policy schafft nicht nur intern Rechtssicherheit und Transparenz. Auch im Außenverhältnis gilt es, das Vertrauen von Sponsoren, Medienpartnern und den niemals zu vernachlässigenden Besuchern und Fördermitgliedern in die Nachhaltigkeit kultureller Arbeit zu stärken.

29. Oktober 2015

 

     

 

09:00 - 09:45 Uhr

 

 

Zentrale Eröffnung  für alle Kongressteilnehmer

 

 

10:00 - 10:45 Uhr

    

Steuerliche Behandlung von Sponsoring, Spenden und PPP-Projekten, Ausgründungen in Vermarktungsgesellschaften
Sabine Ehlers
Steuerberaterin und Prokuristin der RSM Verhülsdonk
GmbH
Zunächst werden die steuerlichen Besonderheiten von Spenden und Sponsoring dargestellt und anhand von Beispielen erläutert. Anschließend erfolgt eine kurze Erläuterung der Ausgründung / Auslagerung von Werbeaktivitäten in eine Vermarktungsgesellschaft.


10:45 - 11:15 Uhr

 

 

    

Kaffeepause & Netzwerken

 

11:15 - 12:00 Uhr

    

Die Zeit ist reif: Ein eigener Qualitätsmanagement-Standard für Kulturbetriebe
Raphael von Hoensbroech
Geschäftsführender Direktor des Konzerthaus Berlin


Irene Knava

Geschäftsführerin von Audiencing e.U.

Thomas Heskia
selbständiger Unternehmensberater

Qualitätsmanagement hatte im Kulturbetrieb keinen leichten Stand. Zu sehr wurde die ISO 9000 Normenreihe mit ihrem Ursprung in der Industrie assoziiert. Tatsächlich sind auch die dienstleistungskompatiblen Neufassungen für Kulturbetriebe wegen der Interaktionen mit kreativ-künstlerischen Prozessen nur mit großem Aufwand adaptierbar. AUDIENCING erarbeitet mit führenden Institutionen des Feldes einen eigenen Qualitätsmanagement-Standard: ein maßgeschneidertes Regelwerk, das den dringenden Bedarf nach Sicherheit, Arbeitserleichterung und Legitimation erfüllt.

12:00 - 13:00 Uhr

 

 

    

Mittagspause & Netzwerken

 

13:00 - 13:45 Uhr

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CREATIVE REGION Linz & Upper Austria - Über die Finanzierung, Programmplanung und Gestaltung verschiedener Projekte und ihre Auswirkungen auf die Förderung der Kreativwirtschaft
Patrick Bartos
Geschäftsführer der CREATIVE REGION Linz & Upper Austria GmbH
Gestartet im März 2012 ist die CREATIVE REGION heute ein internationaler Benchmark für die Entwicklung einer Gesellschaft zur Förderung der Kreativwirtschaft. Der Vortrag vermittelt einen exklusiven Insider-Blick in die Meilensteine der Entwicklung, die Marke, die Programmgestaltung und die Management-Philosophie hinter der CREATIVE REGION und ihre Auswirkungen auf die Entwicklung der Kreativwirtschaft und der Marke von Linz und Oberösterreich als kreative Region.

13:45 - 14:15 Uhr

 

 

    

Kaffeepause & Netzwerken

 

14:15 - 15:00 Uhr

    

Die Kulturfinanzierung - ein weites Feld!
Konrad Pochhammer

Geschäftsführer der RSM Verhülsdonk GmbH

15:00 - 15:30 Uhr

 

 

    

Kaffeepause & Netzwerken

 

15:30 - 16:15 Uhr

    

Öffentliche Zuschüsse und deren möglichst rechtssichere Vereinnahmung - Lösungsansätze
Andreas Kuchajda
Geschäftsführer der Bochumer Veranstaltungs-GmbH

Kulturell tätige Institutionen und Kulturprogramme benötigen oftmals öffentliche Zuschüsse. Deren möglichst rechtssichere Vereinnahmung bedarf einer Berücksichtigung der verschiedensten Rechtsgebiete, vom Umsatzsteuerrecht über das Vergaberecht bis hin zu beihilferechtlichen Fragestellungen. Es wird aus der Sicht der Praxis ein kurzer Überblick über mögliche Lösungsansätze gegeben, von der Allgemeinen Gruppenfreistellungsverordnung bis hin zu einem Betrauungsakt. Dazu zählen auch Hinweise für die Zusammenarbeit mit den beratenden Berufen wie Steuerberatungs- und Rechtsanwaltskanzleien.

16:15 - 16:30 Uhr

 

 

    

Kaffeepause & Netzwerken

 

 

 

    



 

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